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Was, warum und wohin?

Dieses Thema im Forum "Initiativen / Abstimmungen / Wahlen" wurde erstellt von R.Kusaiev, 1. 10. 2018.

  1. R.Kusaiev

    R.Kusaiev

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    Frage / Anliegen:

    Betreffend den kommenden Wahlen, aber auch ganz allgemein, würde mich sehr interessieren, wen und warum ihr wählen werdet.

    Geschätzte Mitdiskutierende

    Diese Frage entspringt kindlicher Neugier, denn nach den Wahlen sehe ich jeweils bloss, wer gewählt wurde, oder eben nicht.

    Mich würde jedoch sehr interessieren, was euch alltäglich und politisch beschäftigt, welche Visionen und wer, bzw. welche politische Partei, Strömung etc. dies am besten aufgreifen kann.
    Welche Hoffnung, Erwartung besteht gegenüber der Person, Partei etc., welche ihr wählt?

    Welche Szenarien erfüllen euch mit Optimismus, welche mit Angst?

    In eurem alltäglichen Leben, so verschieden es untereinander sein mag, wie sieht das (mögliche) Leiden konkret aus, wie würde eine real erfahrbare Verbesserung eurer Lebensqualität aussehen? Wie hängt dies mit eurer Wahlentscheidung zusammen?

    Freundliche Grüsse
    Ramsan
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. 10. 2018
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    R.Kusaiev, 1. 10. 2018
    Last edited by R.Kusaiev; at 1. 10. 2018
    #1
  2. razzar

    razzar

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    Was wenn es keine anderen Möglichkeiten gibt als das um was es bisher ging? Wieso soll man wählen? Entweder das Geld wird für Massenmigration verwendet oder es geht an Reiche? Ich meine das ist für normale Arbeiter/Bürger schon etwas die Wahl zwischen Pest und Cholera. In Bildung und im Sozialen wird so oder so gespart, egal wen man wählt. Je mehr Wachstum umso mehr wird gespart, was heisst dass das Geld so oder so bestimmt ist an den falschen Ort zu gelangen. Dass nur Geld regieren kann haben doch mindestens die letzten zwanzig Jahre sehr gut gezeigt. Da kann man ja grad Diktiergeräte in die Regierung setzen, die wiedergeben was ihnen zuvor von der Geldelite aufgenommen wurde. Diktiergeräte kosten keine Löhne, so viel zu Industrie 4.0.
     
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  3. SHANGHAI

    SHANGHAI

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    In der Schweiz ist dies relativ. Einerseits wählen wir den Nationalrat im Kanton, welche aber Einfluss hat auf die ganze Schweiz. Insofern ist die Personenauswahl beschränkt. Viel interessanter als Parteien sind bei uns die Abstimmungen über Sachgeschäfte. Und da erwarte ich von Politikern, dass sie die Wahrheit sagen und auch Argumente verteidigen, wenn sie damit sich nicht per se beliebt machen.

    Die Digitalisierung bringt Optimismus, weil wir uns so wieder vermehrt abheben können von aufstrebenden Regionen dieser Welt. Die Chancen sind klar höher als die Risiken. Ganz davon abgesehen haben wir gar keine Wahl, realistisch betrachtet. Da wir aber seit Jahrzehnten überdurchschnittlich viel in Bildung und Weiterbildung investiert haben und auch noch dasselbe tun, bin ich der Meinung, dass die Schweiz fantastisch gerüstet ist für dieses neue Industriezeitalter. Angst, respektive Besorgnis macht mir die grenzenlose Zuwanderung, insbesondere aus Kulturen, welche schlicht und einfach nicht integrierbar sind. Sorgen macht mir auch eine falsche Währungsunion namens EURO, welche dazu führen könnte, dass es wirtschaftlich und finanzpolitisch in Europa knallt und wir somit auch betroffen sind.
    Sicherlich sind Wahlentscheidungen für mich wichtig, wenn sich die Politik auf Gesetze und immer neuen Vorschriften bezieht. Der Staat und die Bürokratie sollte möglichst schlank gehalten werden. Eine möglichst hohe Freiheit für die Bürger und natürlich Politiker, welche aufrecht gehen können und nicht ständig den Bückling machen.
     
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    SHANGHAI, 1. 10. 2018
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    #3
  4. R.Kusaiev

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    Aus dieser Aussage scheint mir viel Resignation hervorzugehen und dass Ihnen keine wirkliche Lösung ersichtlich scheint, die genannten Missstände zu beheben. Wenn die Wahl zwischen Cholera und Pest ist, so besteht doch auch nicht wirklich ein Anreiz, überhaupt wählen zu gehen?

    Und gerade in dieser Form der Demokratie müsste es doch möglich sein, als Bürger gemeinsam mit Leidensgenossen eine Veränderung herbeizuführen? Wie würde denn dieser Effort aussehen, mit welchem Sie und Gleichgesinnte politisches Gehör und Ihnen entsprechende Vertretung bei den Abgeordneten erlangen?
     
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  5. R.Kusaiev

    R.Kusaiev

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    Herausragende Bildung sehe ich auch als absolut überlebensnotwendig für die Schweiz. Als Staat, der praktisch ohne Rohstoffe oder sonstige leicht ausbeutbare Strukturen besteht, muss sich darauf verlassen können, dass die Bewohner des Landes entsprechenden ihren Fähigkeiten und Interessen bestmögliche ausgebildet werden, um so internationale, natürlich auch national, Spitzenvertreter ihrer jeweiligen Tätigkeit sind und durch dies gefragt sind und mit konkurenzloser Qualität und Innovation grosses, auch in Kleinen, bewirken können.

    Was verstehen Sie unter Grenzenloser Zuwanderung, beziehungsweise wie würden solche Grenzen aussehen? Ist Zuwanderung notwendig, und wenn ja, welche Form sehen Sie als Bereicherung und Gewinn für die Schweiz?

    Welche Kulturen sehen Sie als per se nicht integrierbar? Sowohl konkret, als auch allgemein, welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, oder sind nicht vertretbar?
    Welche Umgang mit dieser Problematik halten Sie für passend und angemessen?

    Eine Beziehung in irgend einer Form mit der EU und den damit verbundenen Gegebenheiten ist ja unumgänglich.
    Wie würden Sie diese Beziehung gestalten, dass einerseits die Ihnen wichtigen Eigenheiten und Souveränität erhalten bleibt, aber die beiden Parteien gleichermassen in respektvollem Umgang voneinander profitieren können?
     
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  6. SHANGHAI

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    Zuwanderung würde ich so regeln wie es in der Verfassung verankert ist. Kontingente und ein rigoroser Inländervorrang. Dies reicht um entsprechende Fachspezialisten rekrutieren zu können. Die Leute kommen ja weil die Schweiz wirtschaftlich interessant ist und nicht wegen irgendwelchen Abkommen. Dies hat auch immer gut funktioniert.

    Keine Einwanderung in die Sozialsysteme, äußerst restriktiver Umgang mit Moslems und mit Afrikanern, insbesondere Nordafrikanern. Diese Klientel schafft viele Probleme und der Islam ist nicht kompatibel mit unserem Rechtssystem wie auch nicht mit unserer Kultur und unserer Lebensweise.

    Ein Freihandelsabkommen reicht völlig aus. Alles andere beschränkt offenbar unsere Souveränität und ist abzulehnen. Ein Rahmenvertrag wie momentan im Gespräch, ist nicht tragbar, weil dieser die direkte Demokratie aushebelt und letztlich ein Kolonialvertrag ist. Eine Schande dass man nur daran denkt.
     
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    SHANGHAI, 2. 10. 2018
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    #6
  7. R.Kusaiev

    R.Kusaiev

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    Unabhängig davon, was gesetzlich entsprechend dieser Grundlage definiert ist, wer ist für Sie Inländer mit dem damit verbundenen Vorrang? Welche Personen sollte dieser Vorrang zuerst zugesprochenen werden? Gäbe es Abstufungen, oder einfach Leute mit, Leute ohne Vorrang?

    Inwiefern sind Menschen mit muslimischem Glauben nicht mit Kultur, Lebebsweise und Recht kompatibel? Auf wie viele trifft dies gemäss ihrer Aussage zu, die Mehrheit oder lediglich auf eine sehr präsente Minderheit?
    Ein restriktiver Umgang, wie würde dieser konkret aussehen? Welche gesetzlichen Grundlagen, Handlungskompetenzen?

    Aufgrund der Tatsachen, dass der Vertrag ohne direktes Mitwirken der Bevölkerung ausgehandelt wird und Ihnen sehr missfällt, wo sehen sie Ihre Möglichkeiten, aktiv und wirkungsvoll dagegen tätig zu sein?
     
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