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Volk sagt "Nein" zur SVP

Dieses Thema im Forum "Initiativen / Abstimmungen / Wahlen" wurde erstellt von Deluxe, 1. 06. 2008.

Volk sagt "Nein" zur SVP 3.9 5 7votes
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  1. Deluxe

    Deluxe Guest

    Neuer Benutzer
    Das Volk schmetterte die Einbürgerungsinitiative der SVP deutlich ab: 65% Nein! Die Wahlbeteiligung war hoch. Die anderen Ja-Parolen der SVP gingen auch den Bach runter.

    Was ist passiert, was sind die Gründe?

    Bis vor ein paar Wochen lag die SVP mit der Initiative deutlich im Plus, startete dann eine millonenschwere Werbekampage und nun solch ein Desaster. Was lief schief? Hat die SVP das Volk nicht ernst genommen oder die Wünsche des Volkes falsch interpretiert?


    Vor der Arena war die Stimmung im Volk zur Einbürgerunsinitiative schon gekippt, nach der Arena, Blocher und Brunner trugen ihres dazu bei, sagt das Volk deutlich Nein zur SVP-Initiative.

    Hätte die SVP noch mehr Geld für Werbung locker machen müssen? Es gab noch ein paar Plakatwände, auf denen noch nicht das SVP Plakat angebracht war.

    Auch kurios ist, dass ich kein einziges Nein-Plakat von den Gegnern gesehen habe und sie trotzdem gewonnen haben.

    Fragen über Fragen... Köpfe müssen nun bei der SVP rollen; Brunner und Blocher haben auf ganzer Linie versagt. Sie sollen Grösse zeigen und die Verantwortung für das Desaster übernehmen und das mit allen Konsequenzen.


    http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/_1.744801.html
     
  2. thunderbird

    thunderbird

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    Auch kurios ist, dass ich kein einziges Nein-Plakat von den Gegnern gesehen habe und sie trotzdem gewonnen haben.

    Das ist überhaupt nicht kurios. Gegner waren (fast) alle Medien, welche einen sehr aggressiven Abstimmungskampf geführt haben.

    Deshalb waren auch die Zahlen der Meinungsumfragen -sofern man ihnen trauen will- nachvollziehbar. Bei ersten Umfragen war die Zustimmung noch gross, danach ging sie immer weiter zurück. Von Plakaten der Gegner haben sich die Bürger jedenfalls nicht umstimmen lassen...
     
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  3. Deluxe

    Deluxe Guest

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    Das ist überhaupt nicht kurios. Gegner waren (fast) alle Medien, welche einen sehr aggressiven Abstimmungskampf geführt haben.

    Ich verstehe nicht genau, was du damit meinst? Könntest du mir das genauer erklären und mit Fakten untermauern?

    In fast allen Medien sah ich Werbungen von der SVP und ihren nahe stehenden Organisationen. Ausserdem wurde in 20min ein Inserat der Gegenseite nicht abgedruckt.

    Wenn du mich fragst, so hat die SVP das Volk missverstanden oder die Stimmung falsch gedeutet. Ausserdem war das Produkt der SVP eine Katastrophe und da nützt dann Werbung nicht so viel. um das schlechte Produkt als gutes zu verkaufen.
     
  4. Sandro

    Sandro

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    Es ist immer jemand anders Schuld, mal die pöhsen Medien, dann Widmer Schlumpf. Nur bei sich selber resp. ihren Göttern suchen die Parteisoldaten nie die Schuld. Die sind fehlerlos und allmächtig, eine richtige Sekte halt...
     
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  5. thunderbird

    thunderbird

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    Es brauchte keine Plakate. Die Medien haben die Meinungsbildung subtil in die
    Richtung gelenkt: In Meldungen über kriminelle Taten wurde die Nationalität der Täter sehr häufig nicht genannt. Wenn sie genannt wurde, waren es meistens Schweizer. Verschwiegen wurde, dass es sich teilweise um eingebürgerte Schweizer gehandelt hat. Genau das wäre entscheidend gewesen für die Meinungsbildung.

    Generell wird über die SVP sehr unsachlich berichtet. Als die Glarner Kantonalsektion den Ausschluss der Bündner Sektion abgelehnt, aber Frau Widmer-Schlumpf einen Austritt aus der SVP nahegelegt hat, titelte der Tages Anzeiger mit
    .
     
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  6. thunderbird

    thunderbird

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    Es ist immer jemand anders Schuld, mal die pöhsen Medien, dann Widmer Schlumpf.

    Und wenn die Linken verlieren, ist immer das viel zu grosse Budget der SVP schuld, mit dessen Hilfe die Bevölkerung angelogen wurde.

    Die privaten Medien dürfen so subjektiv berichten wie sie wollen, das ist klar. Mich stört es, aber ich muss mich damit abfinden.

    Für mich setzt der Anstand aber auch im Wahlkampf irgendwo Grenzen. Das die Medien über die Initiative
    nur unter dem Titel
    berichtet haben finde ich schon sehr krass.
     
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  7. Deluxe

    Deluxe Guest

    Neuer Benutzer
    Die Medien haben die Meinungsbildung subtil in die
    Richtung gelenkt: In Meldungen über kriminelle Taten wurde die Nationalität der Täter sehr häufig nicht genannt. Wenn sie genannt wurde, waren es meistens Schweizer. Verschwiegen wurde, dass es sich teilweise um eingebürgerte Schweizer gehandelt hat. Genau das wäre entscheidend gewesen für die Meinungsbildung.


    Vielleicht liegt es daran, dass ein Eingebürgerter in der Kriminalstatistik als Schweizer eingeht. Aber ich verstehe auch dein Anliegen nicht ganz... wer den Schweizer Pass hat, ist für mich Schweizer.

    Sollen die Medien dann Schreiben... Herr x, seit 3 Generationen Schweizer, Abstammung Deutschland hat dies und das angestellt; ein Herr y, seit 4 Generationen Schweizer, Abstammung Rumänien hat dies und das angestellt, etc...

    Ach komm, damit macht man sich doch nur lächerlich. Ausserdem ging es in der Initiative nicht um das Verhindern von Verbrechen sondern, wie eingebürgert werden soll...

    Ich glaube, dass Brunner und Blocher einfach beim Volk total falsch gelegen haben und das Produkt, also die Einbürgerungsinitiative einfach schlecht war und im Endeffekt gar nichts gebracht hätte.. da könntest du auch mal ehrlich sein ;-)
     

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