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SVP Watch

Dieses Thema im Forum "Parteien / Politiker / Organisationen" wurde erstellt von CarnevaIe, 3. 05. 2014.

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  1. CarnevaIe

    CarnevaIe

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    SVP Watch

    Nach neuesten Vorkommnissen ist es angezeigt, dass ewige digitale Gedächtnis des Internets zu füttern und damit auf eklatante Missstände, Fragwürdigkeiten und das Verbrechertum in der SVP hinzuweisen, was durch Heuchelei, Dreistigkeit, Gier, Schamlosigkeit und, sage wir es deutlich, durch Charakterfreiheit einer erschreckend hohen Zahl ihrer Mitglieder hervorgerufen wird. In alter Ignoranz.ch-Tradition sei daher auch hier ein neutrales SVP-Beobachtung-Organ eingerichtet: "SVP Watch".

    Tatfall 1: Valentina Item (SVP, 40, Juristin) aus Breganzona

    [​IMG]

    Die neue (oder besser gesagt nun-doch-nicht) Staatsanwältin des Kantons Tessin macht noch vor Amtsantritt auf sich aufmerksam. Bei einer zufälligen Polizeikontrolle flog auf, dass die Juristen-Familie Item eine philippinische Hausangestellte als Grenzgängerin aus Italien beschäftigt - selbstverständlich schwarz wie es sich für richtige SVPler gehört. Valentina Item gibt nun die rechtlich Unwissende bzw. will sie nicht mal über die Zustände in ihrem Haus gewusst haben. (Ja, natürlich …) Mehr noch quetscht sie ein paar Krokodilstränen raus, spielt die Empörte und heult rum von wegen „medialer Lynchjustiz“ gegen sie.

    http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/ruecktritt-wegen-illegaler-haushaelterin-1.18293667

    Die Delinquenz ist das eine. Die selbstgerechte Inkonsequenz bezüglich des von der SVP konstruierten Problems der bösen Zuwanderung - insbesondere ja gerade im Tessin - ist das andere. Damit hat sich Frau Valentina Item einen Platz in der SVP-Ahnen-Schandgalerie mehr als verdient. Herzliche Gratulation!


    [Liste wird fortgesetzt - es wird nur Wochen dauern bis zur nächsten öffentlichen Materialisierung der SVP-Gesinnung]
     
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  2. Beat

    Beat Parteilos

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    Blocher setzt auf seine Tochter
    Analyse Magdalena Martullo ist bereit für die nächste Bewährungsprobe. Grosse Konkurrenz erhält sie im obersten Gremium der SVP nicht.

    Treffender Kommentar eines Lesers Christoph Toeflinger:

    Die Rechtsnationalisten sind doch völlig abgehoben, das hat das NoBillag-Debakel am Sonntag gezeigt. Haben völlig den Kontakt zu den Menschen verloren und wollen ihnen nationalistischen Quatsch aufzwängen.
    Und jetzt will der Herrliberger Märchenonkel auch noch seine Tochter in der Landesführung installieren, als ob hier eine Erbmonarchie wäre. Vielleicht sollte man doch besser darauf achten, dass Leute in Führungsämter kommen, die auch einen politisch erstklassigen Leistungsausweis haben. Und nicht einfach nur einen Vater, der mit unsagbar viel Geld die Agenda eines Landes bestimmen will.

    Vom Märchenonkel zur Märchentante.

    Oder der von Thomas Meier:
    In Nordkorea gibt der Vater das Zepter dem Sohn weiter. In der Schweiz wird die Tochter berücksichtigt.
    Da soll noch einer behaupten, wir wären rückständig..............



    Immerhin gehen Frey und Freysinger, Köppel und Amstutz kommen nicht ins Direktorium.
     
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  3. SHANGHAI

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    Mit Frau Martullo-Blocher hat die SVP einen Shooting Star wie es selten in der Politik gibt. Man stelle sich vor. Tritt in Graubünden als Nationalrätin an, wobei es praktisch unmöglich schien, dass die SVP Graubünden so zulegte, dass es ihr reichen könnte. Die Vorzeigefrau geht volles Risiko und gewinnt. Linke Journalisten haben verschissene Hosen und Magenkrämpfe. Dann ist sie einer der erfolgreichsten Unternehmerin in ganz Europa. Es gibt keinen Autozulieferer mit so innovativen Produkten und so einer hohen EBIT Marge. Was die Frau alles hinkriegt ist unglaublich. Ganz klar ein MUSS für den Bundesrat, wenn sie es dann machen will. Das Problem: Sie ist wie ihr Vater dem landesüblichen Durchschnitt in Bern dermaßen überlegen, dass es zu viele Neider gibt.
     
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  4. SHANGHAI

    SHANGHAI

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    Billige Kommentare. Würde mich Wundern nehmen, was denn diese Schreiberlinge zum Schlumpf Clan, Kennedy Clan, Clinton Clan oder Lambsdorff Clan sagen würden. Aber ist ja etwas anderes......;)
     
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  5. Beat

    Beat Parteilos

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    Richtig, denn hier geht es um CH-Politik.
    Und natürlich sind es billige Kommentare für einen SVP-Fan.
     
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  6. SHANGHAI

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  7. Beat

    Beat Parteilos

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    Das ware Gesicht der SVP:

    Liberté, Egalité, SVP
    Die Rechtsbürgerlichen attackieren Gleichstellungsfachstellen, seit es sie gibt. Was passiert, wenn sie erfolgreich sind, zeigt sich im Kanton Aargau.

    Eigentlich ist der Titel falsch. Er sollte heissen:

    Liberté, SVPé, Fraternité.

    Der Artikel beginnt mit Blochers Kampf gegen die Gleichstellung der Frau im neuen Ehegesetz, 1985. Aber Blocher war schon viel früher Frauengegner. Bereits 1971 führte er das Aktionskommite gegen das Frauenstimmrecht im Abstimmungskampf. Auch da sackte er eine niederschmetternde Niederlage ein. Aber seine Gesinnung hat nicht geändert. Er verwirklicht sie in seiner Privatpartei, der SVP.
    Ich zitiere:

    2001 beabsichtigen die SVP-Nationalräte Toni Bortoluzzi und Bruno Zuppiger, auch das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann wieder zu streichen. Alleine die städtische Fachstelle in Zürich sollte 2002 (Motion SVP), 2003 (Interpellation SVP), 2007 (Postulat SVP), 2009 (Postulat SVP), 2014 (Interpellation FDP), 2015 (Postulat FDP), 2017 (Anfrage SVP) und auch 2018 (Interpellation SVP) abgeschafft, behindert oder geschrumpft werden. Dasselbe Bild auf kantonaler Ebene: September 2017, die Budgetberatungen stehen an. Ein SVP-Kantonsrat fühlt vor mit einem unauffälligen Antrag auf Finanzmittelentzug. Das Geschäft soll schon vor der Budgetdiskussion beschlossene Sache sein. Knapp vor Weihnachten legt ein zweiter SVP-Kantonsrat nach: Der Fachstelle soll der Auftrag entzogen werden. Gut orchestriert, das Vorhaben scheiterte trotzdem. Das Argument ist immer das gleiche: Sparen.

    Und diese Partei gibt vor, die Interessen, die Sorgen des Volches zu vertreten! Sind denn die Frauen nicht Teil des Volches?

    Wetten, dass nun die SVP-Fans im Forum auf die Barikaden steigen!
     
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