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Regierung Kohl schönte Gutachten zu Gorleben

Dieses Thema im Forum "Atompolitik" wurde erstellt von krokodil, 21. 09. 2009.

Regierung Kohl schönte Gutachten zu Gorleben 4.7 5 3votes
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  1. krokodil

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    Regierung Kohl schönte Gutachten zu Gorleben

    Neue Dokumente belegen nach einem Pressebericht, dass die damalige Regierung unter Helmut Kohl (CDU) 1983 massiv Einfluss auf die Wissenschaftler ausübte, die eine Eignung des Standorts Gorleben für ein atomares Endlager prüfen sollten. Nach einem Schriftverkehr, der der «Süddeutschen Zeitung» (Mittwochausgabe) vorliegt, drängten die Ministerien für Forschung und für Inneres, damals unter den Ministern Heinz Riesenhuber (CDU) und Friedrich Zimmermann (CSU), die zuständige Physikalisch-Technische Bundesanstalt, ein maßgebliches Gutachten in wichtigen Passagen umzuschreiben.
    http://www.nealine.de/news/Politik/zeitung-regierung-kohl-schoente-gut achten-zu-gorleben-1937822080.html

    Gefahren heruntergespielt
    .... Zudem bitte das Ministerium, den
    , der an mehreren Stellen die bei einem Treffen am 11. Mai 1983 diskutierte Zusammenfassung und Bewertung bestimme, etwas weiter vom Zentrum der Betrachtung wegzurücken. Entsprechend habe die Gefahr, dass radioaktive Substanzen ins Grundwasser gelangen könnten, in dem Bericht keine besondere Rolle mehr gespielt.
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,647915,00.html

    Skandalöse und gefährliche, verantworungslose schildbürgerliche Politik.
     
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  2. Zocker

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    Die Frage die sich heute stellt ist: Warum sollen Gutachten die heute für die Atomtechnologie angefertigt werden besser sein? War und ist die Atomtechnologie nur desshalb in der Realisierung akzeptiert, weil beschönigt und gelogen wurde und weiterhin wird?

    Ausgehend von den Lügen, die nachträglich sich als solche entpuppt haben, leben wir viel gefählicher als wir es wahr haben wollen.

    Trotzdem hoffe ich, das Atomzeitalter geht ohne Neubauten zu Ende.
     
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  3. krokodil

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    Das ist eine gute Frage und gerade von fiskal-konservativen Politikern müsste man erwarten, dass sie die Altlastenfinanzierung genauer unter die Lupe nähmen.
     
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  4. krokodil

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    Eine Liste mit vermeintlich wohlgesinnten Journalisten, Argumentationshilfe für Union und FDP, eine U-Boot-Strategie für die SPD: Die Atomlobby hat den Wahlkampf bis ins Detail vorbereitet - um ihn aktiv zu steuern. Das belegt ein internes Strategiepapier, das SPIEGEL ONLINE vorliegt.

    Kernkraftwerke sind
    : So sieht sich die Atombranche selbst. In Anzeigen präsentieren die Energiekonzerne ihre Reaktoren, fotografiert in lieblicher Landschaft, mit Kühen davor und blauem Himmel darüber.

    Die Realität sieht anders aus: Pannen in den Meilern Krümmel und Brunsbüttel, Lecks in der Atommüllhalde Asse, und noch immer gibt es - Stichwort Gorleben - kein Endlager für hochradioaktive Abfälle.

    Auch die Atomlobby weiß um diese Probleme - doch am besten spricht man nicht darüber. Das zumindest empfiehlt ein internes Strategiepapier, das eine Berliner Politikagentur für die Atomlobby erstellt hat und das SPIEGEL ONLINE vorliegt.
    http://board.3dl.am/thread.php?threadid=305686&threadview=1&hilight=&h ilightuser=0
     
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  5. krokodil

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    und so wird dieser Thread von den Nuklear-Lobby-Leuten im Forum (seabream, leonforte ect.) gemieden.
     
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  6. krokodil

    krokodil

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    Parallelen zum Fall der Sondermülldeponie Kölliken sind rein zufällig...

    Auch dort gab es sogenannte Gutachten und willfährige Politiker

    offenbar ist man in der Schweiz nicht mal fähig konventionellen Sondermüll
    zu lagern. Nach nur 20 Jahren muss man den für immer deponierten Sondermüll wieder ausgraben. Teure Sache. Mit den atomaren Altlasten die die Schweiz noch täglich produziert nimmt die Gefahr teurer Sanierungen noch zu.

    Mehr Geld für den Rückbau der Sondermülldeponie Kölliken erforderlich
    Es braucht deutlich mehr Geld für den Rückbau der Sondermülldeponie, in der zwischen 1978 und 1985 rund 375 000 Tonnen Abfall vergraben wurden. Budgetiert dafür sind heute 445 Millionen Franken (297 Mio. EURO). Beobachter befürchten nun, dass die Ausgaben noch deutlich höher ausfallen könnten. Es werde momentan abgeklärt, wie hoch die Mehrkosten seien, sagt Kägi.
    http://www.europaticker.de/news/111/news3.php3?nummer=1836
     
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