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"Raus aus der Sackgasse" gegen die MEI

Dieses Thema im Forum "Initiativen / Abstimmungen / Wahlen" wurde erstellt von razzar, 2. 12. 2014.

"Raus aus der Sackgasse" gegen die MEI 4.3 5 3votes
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  1. razzar

    razzar

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    Nach der Ecoflop-Initiative ist nun die Wiederherstellungsinitiative gegen die MEI lanciert. Sie soll die Kontingentierung wieder abschaffen, was der Wirtschaft zu gute kommt.

    Wir sind der Meinung dass das Wirtschaftswachstum das Wichtigste überhaupt ist, und dass man es mit den Wirtschaftseliten nicht verscherzen sollte. Selbst viele MEI-Befürworter bestätigen den reinen rassistischen oder fremdenfeindlichen Hintergrund der MEI, indem sie abstreiten dass wir Probleme haben wegen der Zuwanderung, mit "es gibt keine Armen und keine Hetze gegen Hilfsbedürftige".

    Da die MEI keine Begrenzung der Zuwanderung vorsieht, und nur die freie Zuwanderung in Zahlen angeben will (Kontingentierung), und da die MEI nicht aus Problemen entstand, sondern nur aus Fremdenfeindlichkeit, ist es für alle Nichtrassisten und Wirtschaftsinteressierten ein MUSS die RadS für die Wiedergutmachung der Rassismus- und Fremdenfeindlichkeitsnachrede aus dem Ausland anzunehmen.

    Es gibt keine Probleme in der Schweiz, allen geht es gut, es braucht keine Zuwanderungsbegrenzung.
     
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    razzar, 2. 12. 2014
    Last edited by razzar; at 2. 12. 2014
    #1
    Anis gefällt das.
  2. Commodore

    Commodore Keine_Parteiangabe

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    Zuerst müssen die Unterschriften zusammen kommen und dann werden wir sehen ob man der Zwängerei Hand bietet.

    Die Zuwanderung führt nicht zu Armut, kapiere es endlich. Ja, es geht 99 % der Bevölkerung gut, eine Wohlstandsinsel in Europa.

    C.
     
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  3. razzar

    razzar

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    Je nach dem wie es dem Volk bis 2016 ergeht...
    Für was denn die MEI? Nicht damit die 600'000 Armen und die 1'000'000 Armutsgefährdeten wieder mehr haben können? Für was denn?

    Je nach dem wie es dem Volk bis zur Initiative ergeht und wie das Volk eine "Wohlstandsinsel" bis dahin definiert...

    Die Zuwanderung macht immerhin niedrigere Löhne und höhere Mieten. Niedrigere Löhne können nicht mehr viel Sozialabgaben und Steuern generieren, höhere Mieten können nicht mehr viel Kaufkraft generieren. Die Wirtschaft kommt ins Schwanken und die Sozialkosten können nicht mehr bezahlt werden.
    Also wer die MEI so bekämpfen will, sollte nun für den Wohlstand für alle sorgen, damit die MEI überhaupt bekämpft werden kann. Denn die ist aus einem bestimmten Grund angenommen worden.
     
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  4. Commodore

    Commodore Keine_Parteiangabe

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    Die MEI wurde angenommen, weil die FREIE Pesonenfreizügigkeit mit der Schweiz infolge des zu grossen Lohnunterschiedes nicht funktioniert. Die Politik hat nicht erwartet, dass der Zustrom in dieser kurzen Zeit so heftig sein wird, Ausnahme SVP, die hat dies frühzeitig erkannt. Aber man kann die Einwanderung nicht einfach abwürgen, weil ansonsten das Wachstum einbricht, auch wenn dies kein nachhaltiges Wachstum ist. Der erste Schritt muss sein, dass man den Inländervorrang durchsetzt, damit die Unternehmer nicht aufgrund kurzfristigen Denkens = schnelles Geld, mit der Ressource Arbeit verschwenderisch umgehen können. Die Steuerung der Einwanderung hat etwas mit Ordnungspolitik zu tun und diese kann nicht einfach an die Unternehmer delegiert werden. Deren Aufgabe ist etwas anderes, nämlich Gewinn zu maximieren innerhalb gewissen Schranken, welche dem Allgemeinwohl dienen. Eine Korrektur der MEI halte ich für unrealistisch und könnte sehr krass in die Hosen gehen. Aber die Einwanderung abwürgen im Glauben es ginge dann deinen 600.000 Armen besser, ist mehr als blauäugig. Denen geht es danach noch schlechter.

    C.
     
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  5. razzar

    razzar

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    Also wenn diese Zuwanderung keine Probleme wie Armut mit sich bringt (600'000 Arme laut Bund), was genau hat die SVP erkannt?
    Wer genau zwingt uns ein nicht nachhaltiges Wachstum haben zu müssen?
    D.h. es werden, bis es keine Arbeitslosen mehr hat in der Schweiz, so gut wie keine Zuwanderungen mehr akzeptiert? Oder wie genau will man das machen?
    Und das heisst wiederum, es kann kein Inländervorrang geben zu Gunsten der Unternehmen, damit sie auch wirklich Gewinne maximieren können? Oder soll man das so vorstellen, dass nun auch Schweizer mit Dumpinglöhnen für 100% Arbeit auskommen müssen? Eine Art kollektive kommunistische Gleichstellung der Armut mit der EU, um anschliessend da beizutreten?
    Die Unternehmen müssen maximieren, und das geht dann nur mit Dumpinglöhnen, denn ein Wachstum ist längerfristig nicht mehr möglich, da es sich mit der Konkurrenzfähigkeit/-Möglichkeit in der Weltwirtschaft wiederspricht. Wie "Gewinn maximieren" sich mit "Allgemeinwohl" wiederspricht. Das Allgemeinwohl würde heissen Lohnmaximierung für alle Arbeiter, sprich für die Allgemeinheit. Denn die Gewinne teilen sich nur die Reichen mit den Worten "seid froh dass ihr überhaupt Arbeit habt und nicht wie im ärmsten Afrika leben müsst". Und das ist eher GEGEN das Allgemeinwohl gepokert.
    Wie "krass" genau wenn es das Volk so bestimmen würde? Meinst du krass wie Separatistenaufstände oder so?
    Und was passiert wenn die MEI nichts bringt? Was soll sie bringen wenn es doch jetzt schon allen gut geht?
    Also heisst das die MEI ist nicht gedacht um die Einwanderung zu beschränken wenn wir uns nur selber damit schaden? Für was ist sie denn gedacht?
     
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  6. Commodore

    Commodore Keine_Parteiangabe

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    Du begreifst es einfach nicht. Wenn die PFZ bleiben würde, dann holen die Unternehmer die Leute egal ob es gut läuft oder nicht. Auch wenn es schlecht läuft, werden Bestehende durch Billigere erstetzt und die Sockelarbeitslosigkeit wird immer grösser. Die MEI tritt genau da entgegen und deshalb brauchen wir diese, damit in schlechten Zeit die Einwanderung abnimmt und in guten Zeiten zuerst inländisch rekrutiert wird und dann geholt wird. Und wenn das Volk die Zwängereiinitiative annimmt, dann will das Volk dies so. Dies halte ich allerdings für völlig abstrus und die Ablehnung wird heftig sein.

    C.
     
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  7. razzar

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    Wie soll das in "schlechten Zeiten" gehen? Rekrutierung von Schweizern ist heute schon zu teuer und wiederspricht der Gewinnmaximierung, die auf keinen Fall beschnitten oder eingeschränkt werden darf. Ist die MEI dazu da um den Unternehmen in schlechten Zeiten, wenn sie kein Geld haben, anstelle Arbeiter zu entlassen die teuren Rekrutierungen aufzuzwingen? Was meinen die Unternehmen dazu? Dass sie früh genug auswandern?

    Beantworte doch einfach mal die obigen Fragen wenn du kannst. Man muss bis dahin mit diesen Wiedersprüchen seine Meinung bilden. Der Grund und das Ergebnis der MEI ist wichtig für die RadS. Es könnte ja sein dass fürs Volk schlussendlich nur der Rassismusvorwurf bleibt (weil die MEI wohlstandstechnisch nichts taugt), den es mit der RadS wieder beheben kann.
     
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    razzar, 2. 12. 2014
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    #7

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