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Personenfreizügigkeit

Dieses Thema im Forum "Initiativen / Abstimmungen / Wahlen" wurde erstellt von thunderbird, 6. 10. 2008.

Personenfreizügigkeit 4.2 5 5votes
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  1. thunderbird

    thunderbird

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    Wie die Medien berichten, ist das Referendum gegen die Personenfreizügigkeit zustande gekommen.

    Was ich nicht ganz verstehe: Die Befürworter der Personenfreizügigkeit befürchten einen Mangel an ausländischen Fachkräften, falls das Referendum angenommen wird. Aber kann die Schweiz nicht so viele Leute ins Land holen wie sie will, auch ohne Personenfreizügigkeit?

    Ist dem tatsächlich so oder habe ich etwas übersehen?
     
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  2. safado

    safado Guest

    Neuer Benutzer
    @thunderbird

    Natürlich kann die Schweiz so viel Arbeitskräfte hereinholen wie sie will. Sofern es sich um Leute aus der EU handelt. Mit der neuen Regelung sollen aber Billigkräfte aus den neuen (und ärmeren) EU-Ländern hereingeholt werden können. Dies natürlich zu Lasten der einheimischen (schweizerischen) Arbeitskräfte. Bedenken muss man hierbei, dass alle Massnahmen zum Schutze der einheimischen Arbeitskräfte (flankierende Massnahmen) bisher versagt haben. Da die SVP in erster Linie das Grosskapital vertritt, hat es die Inserierung von Artikeln für das Referendum gegen die erweiterte Personenfreizügigkeit durch die junge SVP verweigert.
     
  3. Diuk

    Diuk

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    @Thunderbird: Aber dann müssten wir auf unsere Freiheit, in Europa arbeiten zu gehen, verzichten. Das wollen wir ja nicht ernsthaft, oder? Vielleicht willst du mal nach Rumänien auswandern und am sagenhaften Wirtschaftsaufschwung dort teilhaben?
     
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  4. H2

    H2 Guest

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    @Safado

    Billige Propaganda, bei der PFZ1 waren es die billigen aus dem armen EU-Land Portugal, die angeblich in Massen kommen werden...und nun sollen es also die billigen Arbeitskräfte aus den neuen EU Ländern sein. So ein Bullshit.
     
  5. seabream

    seabream Guest

    Neuer Benutzer
    Die Personenfreizügigkeit mit allen Vor- und Nachteilen ist im Rahmen der Bilateralen anzusehen. Es ist immer ein GEBEN und NEHMEN. Per Saldo profitiert offenbar die Schweiz. Die Probleme mit Rumänien werden mehr als wettgemacht mit der PKK zum Beispiel mit Deutschland. Desshalb gilt es die PKK anzunehmen, sie gibt uns einfacheren Zugang zum Binnenmarkt EU und bringt unter dem Strich Wirtschaftswachstum, was allen zu Gute kommt.

    @Sefado

    Ich kann nachvollziehen, dass du von der Baubranche dies eher skeptisch betrachtest.
     
  6. RetoB

    RetoB

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    Das Referendum finde ich super.
    1. geht es beim Referendum nicht darum, dass es keine Personenfreizügigkeit geben soll, sondern vorerst mal darum, dass das Volk darüber abstimmen soll.
    und ich habe zumindest soviel Vertrauen in die
    , dass diese der Freizügigkeit zustimmen wird, wenn auch knapper als dem restlichen Abkommen.
    2. Halte ich es schon ziemlich als rassistisch, wenn durch die Verträge zwischen der EU und der Schweiz, alle anderen Nicht-EU-Bürger diskriminiert werden müssten, nur weil EU-Bürger alleine aufgrund ihrer EU-Bürgerschaft zu bevorzugen wären.

    Diese Personenfreizügigkeit betrachte ich eher in der Art, dass EU-Bürger nicht mehr die Aufenthalt- und Arbeitsbewilligung vorenthalten werden kann, weil sie eben
    seien. Und solange für diese
    mindestens die gleichen Bedingungen gelten, wie sie auch für Schweizer und andere Nicht-EU-Gastarbeiter mit gültiger Bewilligung gelten, sehe ich kein Problem.
    Aber es muss ihnen die Bewilligung entzogen werden können, wenn sie sich illegal oder kriminell verhalten.
     
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  7. safado

    safado Guest

    Neuer Benutzer
    Aber es muss ihnen die Bewilligung entzogen werden können, wenn sie sich illegal oder kriminell verhalten.
    Was eben meistens nicht der Fall ist. Zudem kommt, dass Strafgerichte zum Teil derart hohe Anforderungen (z.B. an die Geschädigten, an Beweise, etc., etc.) stellt, dass es gar nicht erst zu einer Verurteilung kommt.
     

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