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Personenfreizügigkeit (Abstimmung vom 8. Februar)

Dieses Thema im Forum "Initiativen / Abstimmungen / Wahlen" wurde erstellt von Sandro, 25. 11. 2008.

Personenfreizügigkeit (Abstimmung vom 8. Februar) 4.3 5 3votes
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  1. Sandro

    Sandro

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    Das Referendum ist zustande gekommen. Lega und die Junge SVP haben die Unterschriften gesammelt. Selbst aus der SVP kommt widerstand gegen dieses Referendum. Für die Politiker, welche unsere Wirtschaft am Herzen liegt, kommt eine Ablehnung der Personenfreizügigkeit nicht in Frage. Damit würden nämlich sämtliche Bilateralen Verträge gefährdet.
     
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  2. Gart

    Gart

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    Na ja, das ist ja grad für EU-Anhänger auch eine Verlockung: die Kündigung der Bilateralen würde mit einiger Wahrscheinlichkeit - endlich - den Vollbeitritt bedeuten. Allerdings ist zu bedenken, dass dies wohl ein eher schmerzhafter Weg wäre, der über eine unangenehme Wohlstandkrise führte. Insofern ziehen wohl auch EU-Befürworter die Ausdehnung der Bilateralen vor und hoffen auf weitere Integrationsschritte.
     
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  3. safado

    safado Guest

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    Dass das Referendum zustande kommt war zu erwarten. Mit oder ohne SVP. Viele, die ihren Job wegen der Personenfreizügigkeit I und II verloren hatten werden diese unterschrieben haben. Ich gehöre auch dazu, denn auch ich hatte meine Arbeit an jüngere Ausländer abtreten müssen; zuletzt mehr als einmal. Und auch ich gehöre zu denen, die zuletzt als Temporärer zu schlechten Konditionen arbeiten musste, weil meine Bewerbungen als Schweizer von ausländischen Bauunternehmungen (marktbeherrschend) trotz ausgezeichneter Zeugnisse abgewiesen wurden. Alle Versprechungen und Drohungen unserer Behörden und Parteien waren Lug und Betrug, bishin zu den (untauglichen) Flankierungsmassnahmen. Mit meinem NEIN zu den Personenfreizügigkeitsabkommen hoffe ich vielen Schweizern das zu ersparen, was mir geblüht ist. Von einer Amtsstelle zur andern anklopfen und eine dumme Schnorre anhören zu müssen.
     
  4. Gart

    Gart

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    Wenn dann alle Bilateralen aufgelöst werden, wirds noch
    . Dann müssen die Eidgenossen um den Beitritt betteln gehen.
     
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  5. safado

    safado Guest

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    @Gart

    Beitritt? Wer soll da betteln? Die EU-Gegner werden es sicherlich nicht tun. Und das ist gem. letztem Volksentscheid die Mehrheit. Drohungen sind nicht mehr angesagt, denn das Volk glaubt es nicht mehr. Es wurde zuviel angelogen (siehe mein vorgehendes Votum).
     
  6. seabream

    seabream Guest

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    Das ist sicher ein Punkt, wo die Befürworter der Personenfreizügigkeit kaum punkten können. Drohungen oder Horrorszenarien sind trotz allem unglaubhauft. Es ist wie mit der Geschichte vom Wolf und den Geissli. Irgendwann glaubt niemand mehr, dass der Wolf kommt.

    Wir erinnern uns nur an das Szenario von 1992, wenn wir nicht dem EWR beitreten. Selbst die Economie Suisse, die HSG St. Gallen, die ETH Zürich, alle Parteien inklusive die Mehrheit der SVP haben uns gewarnt. Nur der Führer war anderer Meinung. Der Führer hatte aber Recht und die Wirtschaft und die Banken haben sich danach bei ihm bedankt. Soviel zu den so gescheiten Prognosen.
     
  7. Metcalfe

    Metcalfe

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    Antworten auf harte Fragen zur Einwanderung / Personenfreizügigkeit

    Argumente die wir hören...und Antworten die es braucht!



    Tatsache ist, dass die Einwanderung heute weitaus höher ist als z.B. in den 1970er Jahren. Auch die Schweiz ist heute ein ganz anderes Land als in den vergangenen Jahren. Wir sind jetzt eine voll besiedelte Nation mit über 7 Millionen Einwohnern. Die Bevölkerungsdichte beträgt 174 Einwohner pro Quadratkilometer. Diejenige von Österreich beträgt nur 97 Einwohner pro Quadratkilometer. Heute sind wir besorgt wegen der Zersiedelung, Überbelebung und Umweltbelastung. Wird das Bevölkerungswachstum zum Rückgang von Verkehrsproblemen, Ölverbrauch, Wasser und Wohnkosten beitragen? Nicht ein einziges Ziel wird unsere Nation durch die Masse der Migration reduzieren können.



    Es gibt immer Menschen, die die richtige Idee aus falschen Gründen unterstützen - aber dadurch ist die Idee an sich nicht falsch. Ich verurteile Rassismus. Aber ich verurteile auch die Verwendung von Begriffen wie Anti-Einwanderer, rassistisch, oder Fremdenhasser, die verwendet werden um zu versuchen eine offene, ehrliche Diskussion, zu ersticken.



    Es gibt keine Jobs die Schweizer nicht erledigen können, nur wegen den Bedingungen und Löhnen sind gewisse Jobs für Schweizer nicht annehmbar. Arbeitgeber die wirtschaftlich abhängig sind von billigen Arbeitskräften, verwenden das Argument der Personenfreizügigkeit um die Schweizer unter Druck zu setzen. Job Wettbewerb hervorgerufen durch Einwanderungswellen, belasten die Löhne und Gehälter der Schweizer-Arbeitnehmer am härtesten.



    Nur ein kleiner Teil der Immigranten ist gut qualifiziert. Abgesehen davon sind wir heute global durch Kommunikationsmittel vernetzt, so dass wir genügend von den Talenten aus aller Welt profitieren können.



    Bahnbrechende Studien haben gezeigt, dass die Einwanderer ihre Kosten nicht eigenständig decken können. Das Argument ignoriert auch die Auswirkungen wie z.B. das opfern von Ackerland, Wäldern den Strassenbau, den Wohnungsbau, die zunehmenden Staus. Die Infrastrukturkosten allgemein müssen einberechnet werden.


    Help Protect
    Stopp Personenfreizügigkeit
     
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