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"Opting out": Der erste und einfachste Schritt zur atomfreien Gesellschaft

Dieses Thema im Forum "Atompolitik" wurde erstellt von agathon, 31. 05. 2011.

"Opting out": Der erste und einfachste Schritt zur atomfreien Gesellschaft 4.6 5 5votes
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  1. agathon

    agathon

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    Die Stadt Zürich hats längst vorgemacht - einige kleinere Gemeinden ziehen jetzt nach: Das Opting out bei der Stromrechnung.

    Das Prinzip ist einfach: Alle Stromlieferanten bieten heute bereits neben dem üblichen Strommix (bestehend aus 60-70% Atomstrom und 30-40% Wasserstrom) ein leicht teureres Naturstrom-Paket, für das die Kunden aktiv sich entscheiden müssen. Wenn sie dem Stromlieferanten nichts mitteilen, bekommen den Atom-Strommix.

    Die Stadt Zürich hat vor einigen Jahren das Verfahren umgekehrt: Standard für alle Haushalte ist der leicht teurere Naturstrom; wer den günstigeren Atom-Strommix möchte, muss das auf der Rechnung ankreuzen. Man nennt das Verfahren: Opting out.
    Die Folge: Über sagenhafte 70% der Zürcher Privathaushalte beziehen seit 2006 das Produkt
    (d.h. sie bezahlen etwas mehr, damit insgesamt weniger Atomstrom ins Netz eingespeist wird.)
    Link: EWZ

    Nun beginnen die kleineren Gemeinden dieses
    ebenfalls einzuführen, damit dadurch die Nachfrage nach erneuerbaren Stromquellen im Ganzen steigt und neue Investitionen in alternative Energien gemacht werden.

    Der erste Punkt ist: Niemand wird gezwungen Naturstrom zu beziehen, trotzdem zeigen erste Erfahrungen, dass das Opting out dazu führt, dass es über 50% der Haushalte tun!

    Der zweite Punkt ist: Dies in deiner Gemeinde herbeizuführen, ist relativ einfach. Drei Schritte dafür nötig:
    1. Stromangebot in deiner Gemeinde studieren
    2. Bei der Gemeinde anfragen, welches Gremium die Verträge mit dem Stromlieferanten aushandelt (meistens ist es die Exekutive).
    3. Schriftlichen Antrag (mit möglichst vielen Unterzeichnern aus der Gemeinde) bei dieser Behörde einreichen (Antrag auf Opting out)
    (4. Sollte der Antrag abgelehnt werden: Einzelinitiative einreichen, über die an der Gemeindeversammlung entschieden wird.)

    Das ist Politik von unten - das können alle in ihrer Gemeinde bewerkstelligen!
     
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  2. Hexxe

    Hexxe Guest

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    ohä, da gagatroll macht überstunde ;-)))
     
  3. Hoschi

    Hoschi

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    Warum wird nur immer von Atom- und grüner Energie geredet und geshrieben? Warum werden nicht Einsparmöglichkeiten aufgezeigt, die jeder selber wohl einfach und unkompliziert umsetzen kann. Der Stromverbrauch wird jährlich weiter zunehmen und irgendwann müssen wir wieder auf den Atomstrom zurückgreifen.
    Also fangt bei euch selber an und schaltet aus was nicht benötigt wird.
     
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  4. Hexxe

    Hexxe Guest

    Neuer Benutzer
    das wäre ja noch schöner wenn wir gezwungen würden. Warum verschweigst Du dass der Bezug von Naturstrom mehr kostet? Bin vor Jahren umgestiegen und habe mir bei den letzten Rechnungen überlegt, wieder zum Atom-Strom umzusteigen.
     
  5. Hexxe

    Hexxe Guest

    Neuer Benutzer
    mach ich brav, in keinem Raum brennt das Licht wenn ich nicht drin bin. Aber schau doch mal die Jungen, für alles braucht es Elektronik sie gehen aus dem Haus ohne das Licht den PC auszuschalten etc.
     
  6. Hoschi

    Hoschi

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    das ist das eine. Brauchen wir aber beleuchtete Schaufenster? Brauchen wir Geräte die im Standby Modus laufen? Es sind nicht nur die Jungen, vermutlich sind es auch die Gewohnheiten der Älteren bei denen es sich nocht sparen lässt. Das Potenzial ist wohl enorm.
     
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  7. Menon

    Menon

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    @agathon

    Ich frage mich, was es bringt, teureren
    -Strom zu beziehen? Dessen Anteil an der Produktion steigt ja dadurch nicht (d.h. je mehr Leute das Angebot nutzen, umso grösser ist einfach der Atom-Anteil am Normal-Mix, oder?).
     
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