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Obama hat die USA zu einem Schurkenstaat gemacht

Dieses Thema im Forum "Dorfplatz" wurde erstellt von cristiano-safado, 7. 12. 2013.

Obama hat die USA zu einem Schurkenstaat gemacht 4 5 3votes
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  1. cristiano-safado

    cristiano-safado Guest

    Neuer Benutzer
    Obama hatte den US-­Ge­heim­dienst mas­siv aus­ge­baut. Und die­ser Ge­heim­dienst beschränkt sich nicht nur auf militärische Nach­rich­ten­be­scha​f­fung und Ter­ror­ab­wehr (wo­ge­gen nichts ein­zu­wen­den ist), son­dern auch um Wirt­schaftss­pio­na­​ge. So ist er­wie­sen, dass die NSA unter Obama auch un­sere Ban­ken aus­ge­spit­zelt hat. Die Folge davon war nicht nur die Be­stra­fung von ame­ri­ka­ni­schen Steuersündern, son­dern auch un­se­rer Ban­ken und zwar in einer Art und Wei­se, die mehr als nur un­fair und rechtswidrig ist. So wer­den un­sere Ban­ken in vier Ka­te­go­rien ein­ge­teilt und diese selbst müssen sich in eine der vier Ka­te­go­rien ein­tei­len. Das ist nicht nur de facto eine Um­kehr der Be­weis­last, son­dern ge­ra­dezu Er­pres­sung. Er­pres­sung des­halb, weil eine Bank die sich nicht in die rich­tige Ka­te­go­rie ein­reiht, ein Straf­ver­fah­ren mit Mil­li­ar­den­busse ris­kiert. Die Ban­ken müssen sich also selbst be­las­ten. Das heisst aber auch, die Ad­mi­nis­tra­tion Obama (war unter Bush nicht der Fall gewesen) er­presst und be­straft damit auch jeden ein­zel­nen Schwei­zer, denn un­sere Pen­si­ons­kas­sen­ge​l­der sind zum guten Teil bei Ban­ken an­ge­legt. Dies mal ab­ge­se­hen da­von, dass tau­sende von Bänkler des­we­gen ent­las­sen wur­den. Wid­mer-­Schlumpf hat uns mit ihren di­ver­sen Ränkespielen rein­ge­legt http://www.blick.ch/n​ews/politik/bundesrat​-hat-die-gefahr-versc​hwie gen-id2565449.htm​l, die USA hierfür noch be­lohnt (FATCA-Abkommen) und das vom Bun­des­rat be­wil­ligte Straf­ver­fah­ren gegen die US-­Ge­heim­dienst­le​r ist nur eine Alibiübung um die Wut des Vol­kes gegen die Fi­nanz­di­rek­to­rin​ ein wenig abzukühlen. Wes­halb wurde ei­gent­lich nicht das rich­tige un­ter­nom­men? Zum Bei­spiel in­ter­na­tio­nale Haft­be­fehle gegen Leute wie Staats­an­walt Preet Ba­hara (Fall UBS, Fall We­ge­lin) bis hin­auf zu Oba­ma. Was in­ter­es­siert uns hier­bei in­ter­na­tio­na­les Recht (Schutz vor Ver­fol­gung von Di­plo­ma­ten wie Oba­ma), die USA hal­ten sich ja auch an kein Recht. Wenn auch Bush si­cher­lich nicht ohne war, Obama hat die USA zu einem wah­ren Schur­ken­staat gemacht, der selbst das nicht einhält, was er an­de­ren Staa­ten auf­zwingt (US-­Steu­er­oa­sen) und will heute nichts mehr von ge­gen­sei­ti­ger Amts­hilfe wis­sen. Wir sol­len lie­fern, die USA will nicht.
     
  2. razzar

    razzar

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    Obama putzt und entseucht den Finanzsektor Schweiz von dreckigen kriminellen Machenschaften und Geldtransfers sauber. Ist doch schön, dann steht die Schweiz nicht mehr als Abzockerschurkenstaat da. Was genau ist da dran auszusetzen? Dürfen wir die kriminelle Ader ausfindig machen die ein Saubermachen nicht wünscht und selber Schurkenstaat sein will? ;)

    Wer setzt einem Land Grenzen wenn dieses zu weit ging? Das kann doch wohl nur der der mehr Macht hat. Du müstest auf die Banken sauer sein, weil die unser heiliges Bankgeheimnis, welches wir in Ehren trugen, auf schändlichste Weise der Gier und Völlerei missbraucht haben, damit überhaupt sowas wie ein Eingriff per NSA möglich oder nötig geworden ist.

    Mal ganz ehrlich, wenn alle so denken würden, gäbe es uns schon lange nicht mehr. Ich glaube du bist grad etwas erzürnt über gewisse Details, aber die Scheisse begonnen, was den Staat Schweiz imagemässig betrifft, haben immer noch
    Banken. Mit welchen politischen Helferlein und Marionetten auch immer, wir waren die Ursache damit diese Auswirkungen entstehen MUSSTEN. Jetzt kann man nicht einfach nur über die Auswirkungen fluchen. Einsicht wäre das was man von jedem fehlermachenden Menschen mal erwartet. Ansonsten wissen alle dass es im Knast enden muss.
     
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  3. San Pellegrino

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  4. Zocker

    Zocker

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    Wirtschaftsspionage bei den Banken? Ein erfolgreiches Geschäftsmodell konnte da jedenfalls nicht abgekupfert werden. Und wie man die Steuerhinterzieher schützt, das ist allgemein bekannt, das war auch kein Geschäftsgeheimnis.
    Die Banken unfair behandelt? Dies haben Jahrzehnte lang die Gesetze der USA verletzt und Steuersündern geholfen Steuern zu hinterziehen. Die Banken sind also Mittäter. Und wenn nun gegen diese Mittäter ermittelt wird, so kann man kaum von Spionage reden. Wenn die Polizei gegen Diebe ermittelt, so finden wir das fair und richtig und reden nicht von Spianage gegen Unbescholtene.

    die Proportionen wer da Täter und wer da Opfer ist und wer Strafverfolgung betreibt sollten gewahrt werden. Auch wenn sich die Banken heute immer gern in einer Opferrolle darstellen, sie waren es die kriminell handelten und immer noch handeln. Wobei das Vergehen Beihilfe zum Steuerbetrug noch das kleinere Delikt war.

    Ich frage mich schon, wie ahnungslos muss ein Habenichts sein, wenn er heute noch meint, die Banken verteidigen zu müssen, wenn er immer noch nicht begriffen hat, dass nur sehr schmerzhafte Verluste die Banken dazu bewegen können, sauber zu geschäften und nicht jeden und jede über den Tisch zu ziehen.

    Die Banken für unschuldig zu erklären, weil die USA selber auch Steuerparadiese unterhält, ist die Bejahung von Kriminalität nur weil andere auch kriminell sind. Das kann es ja wohl nicht sein.

    An der Tatsache, dass die Schweiz ein Kleinstaat ist und nur das darf was die Grossen zulassen oder eben nicht, wird sich nichts ändern, auch wenn die Schweiz lauthals schreit. Die Schweiz merkt wieder einmal, dass die eigene Souverenität dot aufhört, wo die Interessen der anderen, der Grossen anfangen.
     
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  5. cristiano-safado

    cristiano-safado Guest

    Neuer Benutzer
    Zocker

    An der Tatsache, dass die Schweiz ein Kleinstaat ist und nur das darf was die Grossen zulassen oder eben nicht, wird sich nichts ändern, auch wenn die Schweiz lauthals schreit. Die Schweiz merkt wieder einmal, dass die eigene Souverenität dot aufhört, wo die Interessen der anderen, der Grossen anfangen.

    Damit bestätigst Du was ich einleitend gesagt habe: Die USA sind unter Obama ein Schurkenstaat geworden der die Souveränität anderer Staaten missachtet. Doch im Gegensatz zu Deiner Meinung hätten wir uns durchaus wehren können, doch der Bundesrat hat klein beigegeben. Schuld daran ist in erster Linie Widmer-Schlumpf, da sie den USA in die Hände gespielt hatte (Herausgabe von 417'000 Daten von Bankkunden). Dies in ihrem ureigensten Interesse, da sie mit ihrer Zusage an die Linken ihren Bundesratssitz sichern will. Dies entgegen den Interessen unserer Volkswirtschaft und gegen unser Recht (hat das Bundesgericht ebenfalls festgestellt). Das zwangsweise durchsetzen eines vom Volk gegebenen Rechts durch einen
    Staat erachte ich dann als Unrecht, wenn es sich gegen die Mehrheit des Willens der Bevölkerung richtet. Dies zumindest solange der erpresste Staat nicht selbst ein Unrechtsstaat wie etwa Nordkorea ist. Und die Schweiz kann man sicherlich nicht als Unrechtsstaat betrachten. Dass die USA ihre Angriffe nicht nur gegen US-Steuerflüchtlinge in ihrem eigenen Land richtet, ist ja mittlerweilen bestens bekannt. Denn dass die USA auch hier in der Schweiz lebende Amerikaner fiskalisch belangt, sucht seinesgleichen. Jetzt wollen es andere Staaten unter Verletzung des Territorialprinzips den USA gleich machen.
     
  6. Zocker

    Zocker

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    Und damit bestätigst du deine selektive Wahrnehmung. Zusätzlich ist deine Aussage sehr scheinheilig.
    Wenn, dann war die USA immer schon ein Schurkenstaat und hat die Souverenität anderer Staaten immer missachtet. Bush hat einfach Krieg begonnen, während Obama wenigstens auf dieses Mittel verzichtet hat. Und bei näherer Betrachtung ist jeder Staat mehr oder weniger ein Schurkenstaat und meist sogar, gegen die eigene Bevölkerung.
    Wenn die Schweiz tausende Kinder in Heime steckt und Leute ohne Gerichtsentscheid wegsperrt (bis in die 70er Jahre) dann ist das ein Schurkenstaat. Oder wenn die Schweiz das Apparheitsystem in Südafrika unterstützt hat, um Gewinne zu machen, so ist das schurkenhaft oder wenn die Schweiz eine Gesetzgebung hat, das die Steuerhinterziehung fördert, damit ein paar Banken den grossen Reibach machen, dann ist das auch schurkenhaft.
    Natürlich wenn sich ein Grosser als Schurke benimmt, dann gibt es auch grössere Kollateralschäden. Wer selbst die Hosen voll hat, der soll nicht auf andere zeigen und sagen, die stinken.
     
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  7. razzar

    razzar

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    Es finden ja auch lange nicht alle Schweizer dass man sich kriminell Geld besorgen soll. Es sind immer nur einzelne Individuen, und die gibt es immer, sie sitzen oft in sowas wie Gefängnissen. Aber das Image ist schon angekratzt, wir sind ein Abzockerstaat mit illegalen Methoden, was genau so viel wie ein Schurkenstaat ist. Frag die Deutschen ;).

    Klar hast du dazu nichts beigetragen und fühlst dich zu Recht von einem fremden Staat, der wegen unseren Banken um sein Steuergeld gebracht wurde, angegriffen. Genau so fühlen sich Invalide die zu Unrecht bestraft werden.

    WIR haben gewählt, WIR sind mitschuldig, WIR müssen hinhalten, WIR müssen aus Fehler lernen. Die Einzigen die fein raus sind, sind die Abzocker die daran massiv profitiert haben (Aktionäre, VR, Teppichetage, usw.). Denn die werden wohl nicht büssen müssen, aus dem einzigen Grund weil wir von deren Geld abhängig gemacht worden sind.

    Und jetzt sollen wir rumheulen und die Wut gegen die richten die uns das mal richtig klar machen? Es gibt viele die sind dankbar für Aufklärungen. Es kommt jetzt nur darauf an aus welchem Holz wir Schweizer geschnitzt sind. Aus kriminellem Holz oder aus feigem Holz oder aus ehrenhaft mutigem Holz? Such dirs aus.
     
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