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Missbräuche in der katholischen Kirche

Dieses Thema im Forum "Internationale Medien und Schlagzeilen" wurde erstellt von Nebelhorn, 24. 02. 2019.

  1. Nebelhorn

    Nebelhorn

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    Es ist schon ungeheuerlich, was in jüngerer Zeit bezüglich der Verbrechen katholischer Würdenträger mehr und mehr ans Licht der Oeffentlichkeit gelangt. Gerade jene, die ihren Naivgläubigen beständig als Moralapostel in den Ohren klingen, missbrauchen beständig und in grossem Ausmass ihnen anvertraute Minderjährige auf schändlichste Art und Weise. Da wurde weggesehen und vertuscht und alles Mögliche und Unmögliche unternommen, um das schändliche Treiben unter den frömmelnden Teppich zu kehren. Diese elenden Schwuchteln haben wohl ihre Bibel noch immer nicht richtig gelesen. Wenn ich mich an den Religionsunterricht in meiner Schulzeit zurück erinnere, stand da folgendes (sinngemäss) geschrieben: "Jenen, die sich an ihren Anvertrauten vergreifen, solle ein Mühlstein um den Hals gehängt und diese dann an der tiefsten Stelle des Meeres versenkt werden...."
    Mit welcher Dreistigkeit dieser pseudoreligiöse Abschaum seinen Anhängern dann Sitte, Moral und seelsorgerisches Vorbild gebetsmühlenartig predigt, übersteigt schon jede Vorstellungskraft. Da fragt man sich allmählich, ob man gewisse Anwärter für ein katholisches Priesteramt vorher kastrieren sollte, bevor sie auf ihre Gläubigen losgelassen werden.
     
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  2. Hokus

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    Wichtiger fände ich, dass sich die Kath Kirche deutlicher mit den Dogmen beschäftigt die sie selber in die Welt setzt. Nur bei offenem Umgang mit Sexualität kann Missbrauch angesprochen und auch be und verurteilt werden. Wenn Sexualität etwas schlechtes ist, kann man die Auswüchse die es nun mal gibt, nicht ansprechen. Das fördert genau dieses Stillschweigen und daran kranken erzkonservative Gruppierungen wie die Kath Kirche schon seit Jahrhunderten. Gerade wo macht ausgeübt wird, sei es weltliche aber eben auch geistige Macht, kommt es zu Missbrauch. Auch ein Priester ist nur ein Mensch.

    Missbrauch kommt in fast alle Gruppen vor. Man sagt ja wer ohne Schuld ist der werfe den ersten Stein. Wichtig ist mir das man auch da Rechtsstaatliche Grundsätze anwendet und das heisst eben auch das fair und angemessen reagiert. Absolute Sicherheit gibt es nicht. Dazu empfehle ich das heute Tagesgespräch mit dem Freiburger Bischof auf SRF 1.
     
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  3. Nebelhorn

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    Der Zölibat - ja es heisst wirklich "der" und nicht "das" Zölibat - wird seit ewigen Zeiten heftig diskutiert. Er ist gegen die menschliche Natur gerichtet und diese Natur lässt sich nicht mit frömmelnder Selbstkasteiung unterdrücken. Ein ähnliches Ergebnis würde erreicht, wenn man den Katzen das Mausen verbieten würde. Das hätte noch nie funktioniert und das würde auch nie funktionieren, weil es gegen die elementare Natur der Katzen gerichtet wäre. So einfach ist das - allem zölibatärem Geschwafel zum Trotz.
     
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  4. abc def

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    Hä? Dein Beispiel illustriert doch gerade, was den Menschen vom Tier unterscheidet. Eine Katze wird tatsächlich nie eine bewusste Entscheidung treffen können, sie sich gegen ihre natürlichen Triebe richtet. Ein Mensch kann das sehr wohl - wir definieren uns als Menschen eben gerade dadurch, dass wir die Fähigkeit haben, solche Entscheidungen bewusst zu treffen...
    (Zumindest ist das gemäss Bibel wie auch gemäss aktuell vorherrschendem Menschenbild die Definition von Menschsein. Man kann das natürlich auch bestreiten, womit die Unterscheidung zwischen "Mensch" und "Tier" grundsätzlich hinfällig wird. Aber eben: Die Bibel versteht den Menschen als selbstbestimmtes Wesen, und explizit nicht als Tier.)
     
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  5. Hokus

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    Ach nach welchen Regeln eine Religion zu leben ist, ist meiner Meinung nach eine Entscheidung derjenigen die sich dazu bekennen. Und wenn ein man die Ehelosigkeit und Keuschheit für sich so will, wer bin ich ihm das zu verbieten. Jeder soll doch leben wie er mag, ich bin da völlig Liberal. Das sind meiner Meinung nach ausreden für ein Konservatives Welt und Menschenbild das Opfer zum schweigen bringen will. Das macht und hat man Jahrhunderte lang bei der Kath Kirche so Praktiziert und ist mit der Scham der Opfer sehr gut gefahren. Das geht heute in einer aufgeklärten und liberalen Gesellschaft so schlicht nicht mehr und darum kommen diese Machtmissbrauch Opfer an die Öffentlichkeit. Das gilt aber nicht nur für das Religiöse Umfeld. Man nennt es heute "mein Körper gehört mir". Etwas was konservative schon immer als Gefahr angesehen haben.

    Die Kath Kirche wird nicht darum herumkommen diese Menschen und Moralbild zu überdenken. Für die Täter ist dann die weltliche Justiz zuständig und bei der haben Bibelzitate zum glück nichts zu suchen.
     
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  6. Nebelhorn

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    Was den Menschen vom Tier unterscheidet? Nun, diese triebgesteuerten Kirchenvertreter unterscheiden sich eben in ihren Handlungen nicht von einem Tier. Sie leben gerade das hemmungslos aus, was sie praktisch jeden Tag gebetsmühlenartig von ihren Kanzeln predigen bzw. ihren naiven Gläubigen vorschreiben. Wobei die Natur des Tieres seine Handlungen - die meist nur der Existenzerhaltung dienen - bestimmt.
    Bei vielen pseudoreligiösen Schwuchteln kommt neben ihrer perfiden Heuchelei noch hinzu, dass sie gerade jene perversen Veranlagungen ausleben, die ihnen ihre zölibatäre Ausrichtung und elementare bindende Moralvorgaben verbieten.
     
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  7. Hokus

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