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Kleinere Gemeinden demokratischer

Dieses Thema im Forum "Regional- und Landwirtschaftspolitik" wurde erstellt von aristo, 27. 02. 2007.

Kleinere Gemeinden demokratischer 5 5 3votes
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  1. aristo

    aristo

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    Nationalfonds-Studie zur Direkten Demokratie:

    "Zusammengefasst zeigt die Studie, «dass die soziale Integration, die politischen Kompetenzen und das Vertrauen in die Politik in grossen Gemeinden geringer sind, während beim Interesse an der lokalen Politik, der Zufriedenheit mit der Leistungen und der Demokratie in der Gemeinde und der politischen Beteiligung keine markanten Unterschiede auszumachen sind.» Vor dem Hintergrund dieser Resultate kommen die Autoren zum Schluss, dass die Qualität der direkten Demokratie unter Gemeindefusionen leiden könnte."

    (Christian Schenkel http://www.edemokratie.eu/)

    "Anhänger der direkten Versammlungs-Demokratie sind überzeugt, dass die "wahre Demokratie" nur in kleinen, überschaubaren Gemeinwesen funktioniert. (...)
    Die Resultate zeigen, dass – gemäss diesen Indikatoren - kleine Gemeinden oft demokratischer sind, als grosse."

    http://www.swissinfo.org/ger/schwei..._demokratischer.html?siteSect=111&sid=7455167
     
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  2. Mondstein

    Mondstein Parteilos

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    AW: Kleinere Gemeinden demokratischer

    Seltsam das gerade das von jmd. kommt der die Zersiedlung stoppen will :confused:
     
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  3. aristo

    aristo

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    AW: Kleinere Gemeinden demokratischer

    Was ist das Problem, Gladhon?
    Eine kleine Gemeinde mit eigenem Dorfladen, eigener Poststelle, eigenen lokalen Produzenten, alles Fussdistanz ist eben das Gegenteil einer zersiedelten Agglo-gross-gemeinde, wo man zum Gemeindehaus nur per Anhalter oder eigenem PW gelangt.
     
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  4. Beat

    Beat Parteilos

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    AW: Kleinere Gemeinden demokratischer

    Da kann ich Dir beipflichten, mit einem kleinen Aber:
    In kleinen Gemeinden, wo sich alle "kennen", spielt oft die Sympa- und Antipatie eine gewisse Rolle und verfälscht die echte Demokratie.
     
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  5. leon Mod

    leon Mod Guest

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    AW: Kleinere Gemeinden demokratischer

    Davon kann ich manch garstig Liedchen singen, wenn die Familien-Clans bestimmen, was Demo- bzw. Filzokratie ist und wie sie anzuwenden und verstehen ist - nein danke - das war einmal und kommt, so hoffe ich, nie wieder. Aber wie dem auch sei, aristo, träum schön weiter von einer heilen Welt im heimeligen Johanna Spyri Heididörfchen.
     
  6. aristo

    aristo

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    AW: Kleinere Gemeinden demokratischer

    Das ist kein Johanna Spyri Dörfchen sondern einfach das Gegenteil einer Pendlergemeinde.
    Ausserdem ist eine gesichtslose Pendlergemeinde um einiges biederer und provinzieller.
     
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  7. Denken

    Denken fdp

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    AW: Kleinere Gemeinden demokratischer

    Das ist ein Thema wo ich auch gerne meinen Senf und etwas Salz dazu geben möchte.
    Ich denke und Glaube es ist an der Zeit über Grundlegende Dinge nachzudenken.
    Früher einmal war es ein grosser Schritt, in Politik und Demokratie Kirche und Staat zu trennen.
    Jetzt ist es an der Zeit Verwaltung und Demokratie zu trennen.

    Demokratie, also Entscheidungen fällen, strategische Richtungen angeben wie auch Aufsichtsfunktionen über die Verwaltung muss in sinnvollen Gruppengrössen stattfinden zur ehrlichen, offenen Entscheidungsfindung. Auch unter Einbezug der neuen Medien müssen Volksversammlungen möglich sein. Doch was ist eine Sinnvolle Minimum- und Maximum Grösse? Ich denke, heutzutage kann es von einem Menschen erwartet werden, wenn er etwas zu sagen hat, dass er das vor 100 Menschen tun kann. Vor 10'000 wird es wohl Wirkungslos.
    Also, das ist der eine Teil. Demokratische Regionen.

    Der zweite Teil, die Verwaltung, muss nicht identisch sein mit Demokratischen Regionen.
    Es gibt zunehmend mehr Städte in unserer Welt mit über 7 ½ Mio. Einwohnern; mit einer Stadtverwaltung.
    Praktisch gesehen, als einheitlich gerechte Schweiz brauchen wir nicht soooo viele Verwaltungen, welche letztendlich dieselbe Arbeit verrichten. Ohne diesen extrem unrationellen Luxus würde sehr viel Geld übrig bleiben um regionale und lokale Kulturelle und Traditionelle Werte zu pflegen und auszuüben. Jeder Kanton, jede Gemeinde kann sein althergebrachtes Fähnlein schwingen.

    Was wir brauchen sind geographisch sinnvolle Demokratie-Regionen und eine separate sinnvolle, effiziente Landesverwaltung. Höchsten unterteilt in Deutsche-, Französische- und Italienische Region sowie Bergregion und Mittellandregion.

    So oder so, von einem Weisen Menschen habe ich gehört, die Politik soll man den Jungen überlassen. Politik ist Zukunftsgestaltung.
    Denke das wäre gut so. Die „Alten“ können sich mit ihrer Erfahrung auf die Verwaltung beschränken und den „Jungen“ beratend zur Seite stehen.
     
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