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Ist die FEG eine Sekte?

Dieses Thema im Forum "Dorfplatz" wurde erstellt von Begrenzungsfaktor, 19. 10. 2009.

Ist die FEG eine Sekte? 5 5 4votes
5/5, 4 Bewertungen

  1. Begrenzungsfaktor

    Begrenzungsfaktor

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    Die freie evangelische Gemeinde (FEG) gibt sich nach aussen gerne weltoffen, freundlich und liberal. Die Gemeinde scheint weit entfernt von Sektiererei und extremistischen Tendenzen. Schaut man jedoch etwas genauer hin so ergibt sich ein differenzierteres Bild.

    Die FEG ist in kleinste Splitterzellen, so genannten Hauskreisen oder Kleingruppen organisiert. In den Hauskreisen wird gebetet, die Bibel gelesen (landläufig als „Stündele" bekannt), und andere gemeinsame Aktionen unternommen (meist im Zusammenhang mit dem Glauben). Der Einfluss der FEG dringt so bis in den Familiären Kreis vor.
    Die Mitglieder werden angehalten andere Christen zu ehelichen. Sex vor der Ehe wird nicht toleriert. Männlichen Mitgliedern welche Probleme haben mit der Enthaltsamkeit werden Kurse angeboten in denen sie lernen können ihre Sexualität „wegzubeten
    erlernt worden ist wird dieses auch den künftigen Gatten oder die Gattin übertragen.

    Homosexualität wird nicht toleriert frei nach dem christlichen Grundsatz
    . Homosexuelle Mitglieder werden zwar nicht explizit ausgeschlossen, sie treten meist freiwillig aus (mir sind Fälle bekannt).

    Die FEG hat zwar weder einen Gurus noch eine eigene Heilslehre, sondern hält sich gemäss den eigenen Regeln streng an das neue Testament der Bibel. Diese Tatsache macht die FEG schwer einschätzbar, da sie sich immer auf die Bibel berufen kann. Tatsache ist jedoch dass die die FEG Prediger die Bibel in ihrem Sinne verdrehen. Insofern existiert indirekt doch eine Art Heilslehre, die jedoch nach aussen nicht leicht als solche zu erkennen ist. Die FEGaner lehnen die Evolutionslehre nicht direkt offen ab, stellen diese jedoch in Frage.

    Alles in allem entspricht die FEG ganz klar der Definition einer Sekte. Was sind eure Erfahrungen mit dieser Gruppierung?
     
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  2. RonaldCH

    RonaldCH

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    @Begrenzungsfaktor
    Alles in allem entspricht die FEG ganz klar der Definition einer Sekte.

    Omen est Nomen! Willst du schon wieder etwas begrenzen, d.h. in eine Schublade werfen?

    Informiere dich zuerst, was man unter einer Sekte versteht. Im Volksmund ist alles, was nicht katholisch, reformiert, oder jüdisch ist, eine Sekte, was natürlich Unsinn ist. Theologisch ist es nicht ganz so einfach. Weisst du was? Frag doch Hugo Stamm vom Tagi, er ist der selbsternannte Experte. Wenn du es theologisch genauer wissen willst, rufe Georg Schmid an oder lies sein Buch: http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3290172155R.
    R.
     
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  3. Lehm

    Lehm

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    Ich habe keine Erfahrungen damit, allerdings welche mit der Reformierten Kirche des Kantons Zürich, die mich vor der Konfirmation als Minderjährigen jahrelang dazu gezwungen hat, 12 mal pro Jahr in die Kirche zu gehen und mich von kapitalistisch-konservativen Pfarrern indoktrinieren zu lassen. Insofern ist wohl keine Glaubensgemeinschaft frei von sektentypischen Elementen. Mit 20 hatte ich dann genug und bin endlich ausgetreten. Kann ich nur jedem empfehlen. Diese Welt ist nun mal real und kein wie auch immer ausgeschmücktes Gespenst.
     
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  4. Babylon

    Babylon Guest

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    @ Begrenzungsfaktor

    Kenne die Sekte persönlich nicht. Klingt aber wie eine der üblichen christlich-fundamentalistischen Zirkel. Finde das äusserst problematisch was du berichtest, besonders im Hinblick auf sexuelle Erziehung und Kindererziehung allgemein. Solche Gruppierungen heben sich in vieler Hinsicht nicht von ihren extremen muslimischen Pendants ab.

    @ RonaldCH

    Fühl dich doch nicht auf den Schlips getreten nur weil man etwas sogenannt Christliches kritisiert. Mit den (durchaus vorhandenen) postitiven Aspekten des Christentums haben solche Gruppen nichts zu tun. Im Gegenteil - sie schaden nur dem Bild, das man hat, genau so wie die Estremisten anderer Religionen.
     
  5. abc def

    abc def

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    12 x pro JAHR? Das kann man wohl kaum als
    bezeichnen ;-)
     
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  6. Begrenzungsfaktor

    Begrenzungsfaktor

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    @RonaldCH
    Nein RolnaldCH ich werfe niemanden in eine Schublade. Aber ich behalte es mir vor meine Augen und Ohren offen zu halten und mein Gehirn einzuschalten, nachzudenken und nicht jeden religiösen Firlefanz zu glauben oder alles für schützeswert zu halten was im pseudoreligiösen Mäntelchen daherkommt.

    Meine Augen und Ohren waren beispielsweise auch offen anlässlich einer FEG Hochzeit an der ich die Gelegenheit hatte teilzunehmen. Da es sich um einen gemischten Anlass mit Nichtmitgliedern handelte, traten viele Eigenschaften der FEG sehr deutlich zutage. Das Fest war durch ein FEG Komitee organisiert worden. Dem entsprechend war das Verhältnis von Mitgliedern zu Nichtmitgliedern etwa 10:1. Die Nichtmitglieder wurden an einem separaten Tisch untergebracht.

    Während der gestammten Festdauer war der Bräutigam (FEG Mitglied) nie alleine. Näherte sich der Bräutigam einem der wenigen Nichtmitgliedern wurde er sofort von einem Mitglied abgelenkt oder weggeholt. Setzte sich der Bräutigam an den Tisch mit den Nichtmitgliedern so setzte sich sofort ein Mitglied neben den Bräutigam an den Tisch, sonst aber setzte sich nie ein Mitleid an den Tisch mit den Nichtmitgliedern. Als ich den Bräutigam an seinem Tisch ansprach wurde er sofort von Mitgliedern in irgendeine sehr wichtige Sache eingebunden und hatte deshalb gerade keine Zeit mit mir zu reden.

    Auffällig auch, dass die Eltern und Geschwister des Paares (alle nicht Mitglieder der FEG) nicht am selben Tisch sassen wie das Brautpaar. Die Plätze an der Seite des Brautpaares waren ausschliesslich durch FEG Mitglieder besetzt. Das galt auch für die Ämter der Trauzeugen, Tafelmajor usw. Die „Showeinlagen
    in die Ehe eintreten würde, was wie man unter den Nichtmitgliedern weiss, eine glatte Lüge ist. War doch der voreheliche Lebenswandel des Bräutigams, trotz FEG Mitgliedschft, durch einen bisweilen recht ausschweifenden Lebenswandel, harter Pornografie und dem Besuch gewisser Etablissements geprägt.

    Es ist mehr als verwunderlich, dass die FEG ausgerechnet auf diese Person das Loblied der Keuschheit singt und diese Botschaft mit einer rührseligen, von Musik unterlegten Präsentation, unter die Mitglieder bringt. Der Bräutigam wird als grosses Vorbild gefeiert wobei die FEG Mitglieder über die wahren Zustände auf gröbste getäuscht werden. Eine Gruppierung welche die Realität derart nach ihren Idealen zurechtbiegt muss mit Fug und Recht als Sekte bezeichnet werden. Oder wenn schon nicht als Sekte, dann als Vereinigung von Menschen mit beachtlichem betrügerischem Potential, was nicht unbedingt auf Bibeltreue schliessen lässt.

    Der Grund dafür liegt auf der Hand. Schliesslich muss die FEG den Mitgliedern die den 10ten abliefern um ihre Prediger zu finanzieren, Vorbilder anbieten um den eigenen Erfolg zu belegen. Ergo hängt der Job des Predigers direkt von der Anzahl seiner Schäfchen ab. Ergo wird er alles unternehmen viele Schäfchen zu generieren und sich Günstlinge zu halten und Idealbilder für die Gemeinde zu schaffen. Wenn das der Weg zu Gott sein soll, na dann prost. Für mich ist es der Weg in die Brieftasche des Predigers.
     
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  7. Hexxe

    Hexxe Guest

    Neuer Benutzer
    Sorry aber das ist einfach nur Unsinn was Du da behauptest. Natürlich ist die FEG eine Sekte! Mir ist eine Person bekannt die musste für Fr. 2.80.- auf die Stunde in der Quellenhofstiftung arbeiten, es heisst das sei ein geschützer Arbeitsplatz. Täglich musste diese Person zu Jesus beten der Hergott ist bei dieser Stiftung allgegenwärtig. Nachdem diese Person dort kündigte wurde sie bis heute massiv belästigt. Und dies alles im Namen von JESUS....sehr stossend ist auch die Tatsache das der Kanton diese Stiftung noch unterstützt. Menschen die labil sind oder in einer schweren Krise sind werden bis aufs letzte benützt.

    http://www.qhs.ch
     

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