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Hohe Produktionskosten in der Landwirtschaft

Dieses Thema im Forum "Regional- und Landwirtschaftspolitik" wurde erstellt von Cleja, 9. 12. 2005.

Hohe Produktionskosten in der Landwirtschaft 4.2 5 5votes
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  1. Cleja

    Cleja svp

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    AW: Eine Meinung wird „gebildet“

    ??? Hab ich mich denn zur Agrarpolitik spezifisch geäussert? :D

    Was zur Agrarpolitik aus meiner Sicht zu sagen ist: Es ist ein sehr zweigleisiges Thema. Einerseits ist die Forderung, die Bauern müssen ihre Verantwortung wahrnehmen berchtigt. Ich bin aber auch dafür, dass wir unsere Bauern und Landwirtschaft brauchen und sie sich nicht auf unseren Staat bereichern sollen. Aber da gibt es ein kleines Problem. Das Essen aus dem Ausland ist billiger und auch die Produktion ist in 'zurückgebliebenen' Länder billiger. Was dazu führt, dass auch die Lebensmittel aus de mAusland oft biliger angeboten sind als die die eigenen Bauern. Viele Kunden achten sehr auf ihr Geld und schauen leider nicht woher die Früchte etc kommen. Zudem haben unsere Bauern auch höhere Aufwände und müssen zum Ausland konkurenzfähig sein.

    Wenn ein Bauer also Subventionen braucht und anfordert soll er zu einer klaren Budgetaufstellung verpflichtet sein, wo jeder einsichtn nehmen kann und individuell abgecheckt wird ob er ohne subventionen verarmen würde oder nicht. Ausserdem ist abzuchecken ob ein Bauer wirklich richtig geschäftet. Subventionen individuell ja, wenn sie wirklich erforderlich sind, sonst nicht. Und auch das nur in bezug auf Pflanzen Früchte Getreide etc was wir wirklich zum essen brauchen.

    Was den Import von billigerem Essen betrifft, müsste ein Rigel geschoben werden damit der billigere Preis des essens aus dem Ausland unserem Essen aus der schweiz beim verkauf nicht schadet, dass die Firmen Esswaren zu billigpreisen importieren können wärend unsere eigenen Esswaren teurer angeboten würden.

    Also ein zweischneidiges Thema, das von mir aus gesehen schwer zu beantworten ist.

    Ich bin auch kein Landmensch und kann als Städtlerin, die sich nur so nebenbei mal kurz mit diesem Thema befasst hat auch die spezielle Situation wie es vom Bauer aus wirklich aussieht nicht beurteilen. Ich müsste wirklich mal ein paar monate auf dem Land leben um in diese Sache einen besseren Einblick zu haben. Ich sehe eben viel mehr was in denStädten abgeht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. 12. 2005
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  2. Andreas

    Andreas erfahrener Benutzer fdp

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    AW: Eine Meinung wird „gebildet“

    Auf die Gefahr hin gelüncht zu werden, möchte ich darauf hinweisen, dass ausser in der Landwirtschaft, in jedem anderen Beruf mit der Freizügigkeitsregelung der EU, der Schutz der Arbeitnehmer gegenüber Ausländern aufgehoben wird. Die Frage stellt sich warum nicht die Landwirte?!

    Eigentlich ist das Problem in der Landwirdtschaft relativ simpel zu lösen; alle Subventionen werden abgeschaft. Es gibt höchstens noch einen Anreiz indem naturahe, schweizer Produkte etwas teurer verkauft werden können (hier soll, wie zum Beispiel bei den Eiiern erfolgreich realisiert, der Konsument entscheiden).
    Die Folge wäre ein extremer Exodus in der Landwirtschaft. Aus vier oder fünf Betrieben würde ein einziger, dafür aber rentabler Betrieb entstehen.
    Die arbeitslosen Bauern stellen sich gleich wie ihre erfolgreicheren Kollegen und die ganze arbeitende Nation (inkl. Ausländer) der Herausforderung des Marktes.

    Auch die Grenzen sind (unter unten aufgeführten Bedingungen) zu öffnen. Wenn ein schweizer Betrieb zu teuer produziert, so hat er nur drei Möglichkeiten; entweder er findet einen Markt für seine teureren, schweizer Produkte, oder er produziert (da grösser und rentabler) billiger, oder er gibt den Betrieb auf und verkauft/verpachtet sein Land. Die Gebäude kann er behalten und als exklusiv gelegenes Wohneigentum nutzen.

    Zu den Einschränkungen; alle im Ausland produzierten Lebensmittel (und andere Landwirtschaftprodukte) dürfen solange frei und ohne Einschränkungen (Menge/Zoll) eingeführt werden, solange sie nicht (auch nicht teilweise) von der eigenen Regierung subventioniert sind. Alle subventionierten Produkte aber werden automatisch mit einem TOTALEN Einfuhrverbot belegt. Ohne Kompromisse, versteht sich!

    ........... mal sehen was Ihr dazu meint!
     
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  3. martin

    martin

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    AW: Eine Meinung wird „gebildet“

    @Andreas: Mit dem totalen Einfuhrverbot für subventionierte Landwirtschaftsprodukte müsstest du dann die Nahrungsmittel aus dem Weltall importieren, die unsere Bauern nicht mehr selber herstellen können, weil sie vergessen haben, wie man an den Hängen z.B. des Emmentals mit der Seilwinde den Acker pflügt. Das Weltall ist nämlich der einzige Ort, wo die Landwirtschaft nicht subventioniert ist. (soweit mir bekannt ist, aber es gibt vielleicht irgend ein Land, dann lasse ich mich gerne belehren)
     
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  4. Andreas

    Andreas erfahrener Benutzer fdp

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    AW: Eine Meinung wird „gebildet“

    Ganz so negativ sieht die Sache nicht aus. Vielleicht hast Du recht was Europa betrifft.
    Ich weiss aber, dass zum Beispiel Nahrungsmittel aus Argentinien nicht subventioniert sind (und wahrscheinlich aus vielen anderen Ländern ausserhalb Europas (woher sollten die auch das Geld haben).
    Im übrigen sind so viel ich weiss, auch nicht alle Nahrungsmittel in Europa subventioniert.

    Vielleicht ist hier jemand besser informiert und kann antworten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. 12. 2005
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  5. Cleja

    Cleja svp

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    AW: Eine Meinung wird „gebildet“

    Ich denke auch dass die Nahrungsmittelproduktion für gewisse Bauern verteuert wird wenen den VOrsschriften die in unseem Staat herrschen. Zb wird, was ich übrigens gut finde, hier in der Schweiz viel stärker Kontroliert was sie Tiere zu essen bekommen als in gewissen Länder und wie die Tiere gehalten werden. Zb kann man bei uns die Tiere (hühner, kühe etc) nicht einfach mit abfallprodukten (zb. knochemmehl) füttern wie es in andern länder ist und es wird ja auch vorgeschrieben wie viel platz pro tier vorhanden sien muss. Das alles sind zusatzkosten, für die unsere bausern aufkommen müssen, was für sie auch höhere ausgaben bedeutet. Ich personöich kaufe nur eier von Hähner mit kontrollierter Freilandhaltung auch wenn es etwas teurer ist. Leider schauden viele Leute sehr stark auf den Preis, was ich in diesem Fall gar nicht toll finde. DArum werden eben auch billig importierte Eier aus Polen gekauft, von höhner die sicher nicht so kontrilliert gehalten werden und weniger gute ernhärung bekommen als die hühner in der schweiz. Auf billigpreise kann man ja bei kleider schaue, aber sicher nicht bei nahrumgsmittel.

    Hat jemand zufällig Vergleiche was 'Produktionskosten' bei Bauern betrifft? (schweiz und andere Länder)
     
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  6. martin

    martin

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    AW: Eine Meinung wird „gebildet“

    Wenn du dann so ein Hahnenei hast, zeigst es mir dann, gell :D :D :D :D :D :D
     
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  7. Cleja

    Cleja svp

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    Das dürfte wirklich schwierig sein. :D :D Meine natürlich Hühner
     
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