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Fakenews

Dieses Thema im Forum "Medien und Schlagzeilen" wurde erstellt von Trostpreis, 19. 02. 2017.

  1. Trostpreis

    Trostpreis Parteilos

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    Fakenews werden immer öfter verbreitet. Fakenewsverbreitung ist zu einem Geschäftsmodell geworden.

    Es reicht heute nicht mehr, sich aus einer Quelle zu informieren. Die Informationsbeschaffung ist eine Herausforderung, die viel Zeit beanspruchen kann.

    Lohnt sich das noch? Aus welchen Quellen informiert ihr euch? Warum gerade diese Medien? Wie kann man Fakenews von wahren News noch auseinanderdividieren?

    Und noch eine grundsätzliche Frage: Warum zieht ihr euch überhaupt noch News rein? Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht, eure Zeit in News zu investieren.

    Jeder von uns liest im Schnitt 30 News pro Tag. Das bedeutet eine Zeitinvestition von 60 Minuten pro Tag. Also eine solche von 5h pro Woche.

    Bei 120 Mitarbeitern ist das die stolze Zahl von 25 Arbeitstagen pro Arbeitswoche!
     
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  2. Alexander

    Alexander Parteilos

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    Grunsätzliches zu "Fake News":

    Fake-News ist jetzt der neue Kampfbegriff der Stunde.

    Prinzipiell ist es ja nichts neues, dass (absichtlich oder unabsichtlich) falsche, unvollständige und tendentiöse Nachrichten verbreitet werden.
    Zwischen diesen verschiedenen Abstufungen ist aber sicher noch zu unterscheiden.

    Was sich vermutlich in letzter Zeit geändert hat:

    - Die Anzahl an Meldungen wird immer grösser und sie kommen in immer höherer Kadenz (Folge: Es wird zunehmend unmöglich all die Falschmeldungen zu widerlegen, weil die Produktion von 'Fakes' natürlich viel schneller geht als die Recherchen, die zur Widerlegung notwendig sind.)

    - Dadurch werden diejenigen, die willentlich und wissentlich Falschmeldungen verbreiten vermutlich etwas dreister, denn ihr Risiko vollumfänglich ertappt und selbst vor den Augen der eigenen Zielgruppe zerlegt zu werden sinkt.

    - Besonders dreiste Fake-News-Apologeten, beispielsweise aus dem Trump-Umfeld, glauben, dass sie sich nun "endlich" alles erlauben können und versuchen die Unterscheidung zwischen "wahr" und "falsch" völlig zu zerrütten indem sie auch auf Positionen beharren, die völlig offensichtlich falsch sind und deren Falschheit jeder in kürzester Zeit prüfen könnte, wenn er denn wollte.
    (Siehe z.B. Trumps Elektorenstimmen-Lüge.)


    Zur Frage: "Wieso zieht ihr euch News rein" / "Wie informiert ihr euch":

    Ich konsumiere heute generell weniger "News" als früher.

    Was das Lesen angeht, so lese ich vorwiegend (historische) Bücher statt Zeitungen/Zeitschriften.

    Bücher haben nämlich eine ganze Reihe von Vorteilen:

    - Sie sind detaillierter
    - Sie basieren auf längerfristigerer und seriöserer Recherche und haben einen gewissen Abstand zu den Ereignissen
    - Sie werden in der Regel von intelligenteren und kompetenteren Leuten geschrieben als der typische Zeitungsartikel
    (Ausnahme sind hier Bücher, die von Journalisten am besten möglichst früh nach den Ereignissen veröffentlicht werden. Die sind meist nicht wirklich brauchbar.)

    Kurzum: Bücher verleihen einen Blick auf grössere Zeiträume und grössere Zusammenhänge. Das verleiht in der Regel einen deutlich realitätsnäheren Blick als irgendwelcher Fastfood-Breaking-News-Journalismus. Ich würde sogar sagen, wer sich ausschliesslich von solchen "Breaking News" ernährt, der muss zwangsläufig mehr oder weniger wirr im Kopf werden, weil er sich ja in einem ständigen Wechselbad von widersprüchlichen und sich alle paar Stunden ändernden Behauptungen und Einschätzungen befindet.

    Natürlich lese ich auch noch ein paar Artikel aus Online-Medien (z.B. tagesanzeiger.ch) pro Tag. Aber nicht mehr so intensiv wie früher, wo wir den Tagi und die (miserable) Luzerner Zeitung im Abo hatten und ich mir regelmässig Spiegel, Süddeutsche oder Zeit am Kisok geholt habe.
    Das habe ich sehr bewusst reduziert, nicht zuletzt, weil es eben Zeit kostet, die ich lieber mit dem Lesen von Büchern verbringe.

    Was das Hören angeht, so habe ich in der Küche ein Radio, auf welchem beim Kochen immer "SRF4 News" läuft. Da kriege ich dann quasi meine Tagesration an Schlagzeilen. SRF4 ist nicht perfekt, aber insgesamt sicher etwas vom Besseren, was man hierzulande im Radio empfangen kann.

    Was das Sehen angeht, so konsumiere ich eigentlich keinerlei News mehr. Mein Fernseher läuft ohnehin nur höchst selten (seltener als einmal pro Woche). Die Tagesschau habe ich glaube ich seit Jahren nicht gesehen.
     
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  3. Ginestra

    Ginestra Parteilos

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    Kommt ganz darauf an, zu welchen Themen man Informationen braucht / haben will. Für Sportresultate, Wetterbericht und aktuelle helvetsiche Verkehrsmeldungen kann man die SRG-Produkte schon brauchen. In politischen Fragen ist SRG finanzfaschistischer Sondermüll.



     
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  4. JohnnyHoliday

    JohnnyHoliday Parteilos

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    ...und ihre Beiträge "copy and paste" Giftmüll.
     
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  5. Ginestra

    Ginestra Parteilos

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    Staatspropaganda wirkt! Angestellte Elektrotechniker gehören eindeutig zur Herde.
     
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  6. JohnnyHoliday

    JohnnyHoliday Parteilos

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    Und seit 500 Jahren Berner, zur schweizerischen Inzucht.
     
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  7. Forteleon

    Forteleon FDP

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    ja und die einmannnachrichten eines ehemaligen zimmermanns sind das heil der welt nicht wahr ..... eigentlich ist kenfm nichts anderes als der Fiebermesser für die Verblödung gewisser medienkonsumenten .... die es fertigbringen, sf srf durch noch viel dümmeres zu ersetzen und es noch propagieren, weil sie nicht mehr merken, wie verblödet sie schon sind!
    in unserem Nachbarland gab es vor ein bisschen mehr als 70ig jahren auch leute, die haben noch hurra geschrieen als sie mit der Strassenbahn von der west an die Ostfront fahren konnten ..... so ähnlich kommt mir die Generation YouTube/kenfm/Sputnik und Konsorten vor ... auf den einwurf hin, dass der herr ja nur schrott erzählt, wird ernsthaft geantwortet, dass ein Zimmermann ein hervorragender experte für internationale Beziehungen sei ...
     
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