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Fair Food Initiative

Dieses Thema im Forum "Initiativen / Abstimmungen / Wahlen" wurde erstellt von Forteleon, 28. 08. 2018.

Fair Food Initiative 5 5 1votes
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  1. Forteleon

    Forteleon FDP

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    Frage / Anliegen:

    Linkes JA zu einer Mogelpackung?

    Fair produzierte Lebensmittel, die vom Staat verordnet sind, für alle, oder einfach eine weitere Verteuerung des Lebens für den kleinen Menschen von der Strasse. Was meint Ihr dazu, dass der Staat mit aufwändigen Überprüfungen die faire Qualität von Lebensmittelimporten aus dem Ausland sicherstellen soll. Ist das realistisch und nicht nur teuer? Geht es nicht vielmehr um einen Importschutz gegenüber missliebiger Konkurrenz, vor allem auch im Biobereich? Wie biologisch und fair ist eigentlich die eigenen Landwirtschaft? Lebt sie nicht von einem Mythos, der nie so natürlich war und ist wie sie behauptet. Dieie Tonnen von verfüttertem Medikamentenfutter (600 Millionen Antibiotikakuren pro Jahr für Tiere in der Schweiz) sind ein deutliches Zeichen! Fairfood als Mogelpackung auf die die Linke reingefallen ist?
     
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  2. Landberner

    Landberner

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    Die Sozialdemokratische Partei der Schweiz unterstützt diese Forderungen hat deshalb an ihrer Delegiertenversammlung vom 23. Juni 2018 mit grosser Mehrheit die Ja-Parole gefasst.

    Nachhaltige Landwirtschaft ist in der Verfassung prominent verankert. Sie wird bisher mit Direktzahlungen gefördert. Diese sind an den ökologischen Leistungsnachweis gebunden. Sogenannt besonders naturnah, tier- und umweltfreundliche Produktionsmethoden werden zusätzlich abgegolten, sodass die Bauernfamilien mit nachhaltiger Produktion ein angemessenes Einkommen erzielen können sollten. Die Fair-Food-Initiative will deshalb das Angebot an umweltfreundlich und fair hergestellten und gehandelten Lebensmitteln auch bei Importen stärken.
     
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  3. Forteleon

    Forteleon FDP

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    Schön was die SP da will, aber damit sich ein solcher Importschutz ja umsetzen lässt, sind einige nicht ganz billige Massnahmen notwendig. Oder andersrum, viele Konkurrenten für Inlandproduzenten, die bessere oder mindestens gleich gute Lebensmittel produzieren, werden offensichtlich vom Schweizer Markt ausgeschlossen. Die SP müsste eigentlich kümmern, ob das nicht einen Effekt auf das verfügbare Haushalteinkommen von eher ärmeren Leuten hat, oder nicht?
    Die Haltung der SP erscheint aus meiner Sicht, und auch aus Sicht der SP Konsumentenschützerin Birrer Heimo ziemlich verquer!
     
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  4. SHANGHAI

    SHANGHAI

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    Eine aufrechte Haltung unserer Genossen. Aber leider nur so lange bis die EU dies anders verordnet. Einem Rahmenabkommen zustimmen und dann solche Parolen beschließen ist ein Treppenwitz.
     
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  5. Ginestra

    Ginestra Parteilos

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    Falls die Initiative wider Erwarten angenommen wird, wissen wir schon heute, welche Verfassungsbrecher eine Mogelpackung daraus machen werden.

    Das gute an der Abstimmung ist, dass die kriegshetzerischen Clinton-Groupies aus ihren Löchern kriechen müssen, um das "Handelsrecht" zu verteidigen:
    https://www.nzz.ch/schweiz/streit-u...al-und-sie-behaupten-einfach-etwas-ld.1416840

    Laut der käuflichsten Nationalrätin der Schweiz dürfen wir nicht einmal riskieren, die WTO und die europäische Konzernunion zu brüskieren mit solch unverschämten Volksabstimmungen!
     
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    Ginestra, 4. 09. 2018
    Last edited by Ginestra; at 4. 09. 2018
    #5
  6. Forteleon

    Forteleon FDP

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    Nun ausser ein paar grüne Spinner und die Landwirtschaftslobby gibt es eigentlich niemanden, der an dieser Initiative überhaupt einen Deut an Interesse hat, es sei denn er möchte für den gleichen Scheiss den er heute in den Gestellen von Migros und Coop findet noch einmal 10% mehr bezahlen! Das Ansinnen der Fairfood Initiative ist fast ebenso lächerlich wie die Selbsversogungsheininitiative, die das Rädchen der Zeit in die Subsistenzwirtschaft des Mittelalters zurückdrehen möchte. Bezahlen dürfen immer die anderen, nämlich die, die an der Urne aus unklaren Gründen JA sagen sollten. Darum ist es wirklich Zeit, diese Ideen bachab zu schicken. Daran halten werden sich so oder so nur jene, die nicht über die Grenze einkaufen können, billiger und qualitativ besser übrigens. Nur ein kleines Beispiel, es soll mir mal jemand erklären, warum Pflaumen aus Spanien im Coop gestern 5.95.- kosteten, wenn die bessere Qualität im Carrefour jenseits der Grenze für nicht einmal 2 Euro zu haben war! Übrigens auch aus Spanien!
     
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  7. Ginestra

    Ginestra Parteilos

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    Die Mitarbeiterlöhne beim Carrefour sind sehr wahrscheinlich im selben Verhältnis zu Coop. https://www.indeed.fr/cmp/Carrefour/salaries Aber am besten fragen Sie dazu Coop selber.

    Dass in der EU alles billiger ist, ist ja nicht neu. Bei der Qualität ist die Sache aber längst nicht so eindeutig!

    Bei der Deklaration könnte man ganz sicher noch einiges verbessern. So extrem viel teurer sollte das nicht werden. Ich könnte mir dazu z.B. eine webbasierte Lösung durchaus effizient vorstellen.
     
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