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Donald Trump, Retter oder Zerstörer?

Dieses Thema im Forum "Politik weltweit" wurde erstellt von Hecht, 9. 06. 2016.

Donald Trump, Retter oder Zerstörer? 4.3 5 4votes
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  1. Hecht

    Hecht SVP

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    Wird Donald Trump wirklich der neue Präsident der USA?
    bezüglich Weltfrieden halte ich das für eine schlechte Wahl. Er ist fähig die ganze Welt in Stücke zu reissen.
    Möglicherweise wird er einen Atomkrieg heraufbeschwören. Man sieht ja, wie er sich jetzt während den Wahlen verhält. Unberechenbar, zerstörerisch, machtgierig. Wie wird er sich erst benehmen, wenn er an der Macht ist??
     
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  2. brille

    brille

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    Jeder amerikanische Präsident ist od. war bloss eine Marionette des US Systems. Der Unterschied liegt od. lag ob derjenige Präsident in diesem "Gremium" aktiv war od. auch nicht. So oder so, ein(e) amtierende(r) US PräsidentIn muss das machen was die anderen sagen.
    Trotzdem, mein Favorit liegt bei Burney Sanders...Clinton ist das "bessere Übel" im Vergleich zu Trump. Trump ist das beste Beispiel dafür wie Banditen sich empor arbeiten können. Milliardäre unserer Zeit gehen über Leichen.
     
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    brille, 9. 06. 2016
    Last edited by brille; at 9. 06. 2016
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  3. Alexander

    Alexander Parteilos

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    Die Diskussion ist m.E. müssig, denn es ist schon seit Monaten klar, wie die nächste Präsidentin der USA heissen wird. Dies wurde ja hier auch im "Wer wird neuer US-Präsident?" Thread schon besprochen.

    Es steht fest, dass Clinton die offizielle Kandidation der Demokraten sein wird (und das stand im Grunde schon seit Monaten fest, denn selbst wenn der einzig wählbare Kandidat, Bernie Sanders, mehr Vorwählerstimmen erhalten hätte, hätte die Partei trotzdem Clinton nominiert - Superdelegierte & Co sei "dank").

    Es ist ausserdem sehr wahrscheinlich, dass die Republikaner Trump nominieren werden. Falls sie es nicht tun, bricht die Rep-Partei auseinander und es läuft ohnehin auf einen Clinton-Sieg hinaus.

    Falls sie es wie erwartet tun und Trump nominieren, läuft es auf einen Wahlkampf zwischen Clinton und Trump hinaus. In diesem Kampf wird Clinton mit allergrösster Wahrscheinlichkeit obsiegen.

    Denn die allermeisten Demokraten werden Clinton wählen, selbst wenn sie Clinton (die mit ihrer rechtskonservativen Politik eigentlich besser zu den Republikanern passen würde, bei denen sie ja früher tatsächlich auch Mitglied war) nicht ausstehen können. So lange die Alternative (Trump) noch viel verheerender ist, sind die trotzdem alle gezwungen Clinton als 'kleineres Übel' zu wählen.

    Umgekehrt werden voraussichtlich nicht wenige Republikaner der Urne fernbleiben oder gar Clinton wählen, weil sie Trump ebenfalls für unwählbar halten. Auch zahlreiche republikanische Parteigrössen & Meinungsmacher haben sich inzwischen in diese Richtung geäussert.
    Dass die Alternative zu Trump Clinton heisst, dürfte den Republikanern das "fremdgehen" vermutlich sogar erleichtern, da Clinton im Grunde genommen ja, wie gesagt, auch eine Kandidatin mit republikanischem Mindset ist.
     
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  4. Alexander

    Alexander Parteilos

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    Kleiner Nachtrag zu Trump:

    Die Generalstaatsanwältin von Florida stellt die Untersuchungen Rund um die betrügerische "Trump University" ein. Und zwar nachdem Trump ihr 25'000$ überwiesen hat.

    Ich bin überrascht, dass die Dame sich so günstig bestechen lässt. Von einem Milliardär wie Trump hätte man während des Wahlkampfs doch sicher auch einen wesentlich höheren Betrag verlangen können.
    (Allerdings: Die 25'000 $ sind nur das, was bisher offiziell bekannt ist. Vielleicht haben Donald & Co ihr ja noch mehr zugesteckt.)
     
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    Alexander, 9. 06. 2016
    Last edited by Alexander; at 9. 06. 2016
    #4
  5. Hecht

    Hecht SVP

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    Bernie Sanders wäre ein Segen für Amerika, wenn er nicht doch eben zu alt ist für das Amt. Hillary Clinton ist nur 6 Jahre jünger. Dank Facelifting und anderen medizinischen Kunstgriffen, sieht man ihr das nicht gleich stark an. Sie ist zwar eine erfahrene Politikerin und Berufsfrau, aber sie kann der USA und der Welt nichts neues bieten. Sie ist eine flatternde USA-Fahne im Wind mit einem ziemlich grossen Riss im Stoff.
    Offensichtlich sieht es aber so aus, dass sie die nominierte Kandidatin für die Demokraten sein wird. Wenn man nur gewählt wird, weil man das kleinere Übel ist, sind das keine guten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Regieren. Ich hoffe noch auf einen Sprengkaditaten.
     
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  6. Hecht

    Hecht SVP

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    Ok, ich habe den zitierten Therad von 2007 gefunden. Kannst Du mir jetzt mal erklären, ob es jetzt wirklich nur diese zwei Möglichkeit gibt: Trump und Clinton, resp. Clinton und Trump, oder, ob da bis zur Wahl im November noch die Möglichkeit einer dritten Person besteht? Das würde ich mir jetzt gerne mal von einer Fachperson erklären lassen. Danke im Voraus.
     
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  7. Alexander

    Alexander Parteilos

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    @ Hecht

    Ich würde mich zwar jetzt nich gerade als "Fachperson" für die US-Präsidentschaftswahlen bezeichnen, aber ich versuche trotzdem mal deine Frage zu beantworten:

    Sich als Kandidat aufstellen lassen könnten sich auch noch weitere Personen. Die so genannten Vorwahlen der Demokraten und Republikaner sind im wesentlichen "Privatveranstaltungen" der jeweiligen Parteien und haben keine rechtliche Verbindlichkeit. Tatsächlich ist es sogar der Normalfall, dass sich noch weitere Kandidaten zur Wahl stellen. Meist sind die aber in der breiten Öffebtlichkeit weitestgehend unbekannt. (Manchmal kennt man sie sogar, zuletzt beispielsweise der Grüne Ralph Nader, der 2000 gegen Bush und Gore antrat und sogar irgendwie 3% der Stimmen machte - was vermutlich Gore die Wahl kostete. Und Anfang der 90er gab es einen "Drittkandidaten" der sogar auf fast 20% der Stimmen kam. Das ist dann aber schon eine sehr grosse Ausnahme - und hat natürlich trotzdem nicht zur Wahl gereicht.)

    In der Realität haben also Kandidaten, die nicht von einer der beiden grossen Parteien nominiert wurden in aller Regel keine Chance und spielen daher auch keine nennenswerte Rolle. Ich glaube es ist über 150 Jahre her, als das letzte mal ein US-Präsident gewählt wurde, der nicht entweder den Demokraten oder den Republikanern angehörte.
    Insofern ist es sehr unwahrscheinlich, dass neben Clinton und Trump noch eine dritte Person ins Spiel kommt, die Chance auf einen nennenswerten Stimmenanteil hat. Zumal man bisher ja auch nich nichts von so einer Person gehört hätte...
     
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    Alexander, 9. 06. 2016
    Last edited by Alexander; at 9. 06. 2016
    #7

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