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Der Viefachmord von Rupperswil

Dieses Thema im Forum "Allgemeines Forum" wurde erstellt von Nebelhorn, 14. 03. 2018.

  1. Nebelhorn

    Nebelhorn

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    Frage / Anliegen:

    Behandlung des Täters

    Wenn ich mir mit ansehen und anhören muss, wie für ein solches Schwein, wie diesen Killer von Rupperswil, von der Verteidigung auch nur ein Funken Milderungsgrund in die Waagschale gelegt wird, dann kommt noch mehr kochende Wut auf. Was soll das Gefasel von möglicher Therapiefähigkeit.
    Man sollte diese menschliche Kakerlake auf einem öffentlichen Platz auf einen Scheiterhaufen binden und zu Asche verbrennen. Nur eine solch radikale Gerichtsbarkeit würde einen gewissen Ausgleich für das Leiden der Opfer schaffen und weitere degenerierte Perverslinge davon abschrecken, ein gleiches Schicksal für ihre Untaten zu erwarten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. 03. 2018
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    Nebelhorn, 14. 03. 2018
    Last edited by Nebelhorn; at 14. 03. 2018
    #1
  2. Alexander

    Alexander Parteilos

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    Aber sicher, nachdem der Blick als Sprachrohr des gesitigen Bodensatzes bereits getitelt hat "Lasst ihn nie mehr raus!!" brauchen wir hier natürlich unbedingt noch einen Scheiterhaufen-Thread vom Nebelhorn.

    Der Täter wurde zur höchstmöglichen Gefängnisstrafe verurteilt und wird anschliessend ordentlich verwahrt. Das bedeutet de facto, dass er nie wieder rauskommt, denn 98% der Entlassungsgesuche von ordentlich Verwahrten werden abgelehnt und bei den restlichen 2% handelt es sich um Alte & Halbtote, die man nur noch im Krankenhaus statt im Gefängnis aufbewahren kann.
    Jede weitere Beschäftigung mit dem Strafmass ist meiner Meinung nach primitiver Justizvoyeurismus und völlig unnötig.
    Man fragt sich schon, ob Leute die derart in die Tasten hausen wie Nebelhorn als einzigen Leistungsausweis in ihrem Leben die Tatsache vorweisen können, dass sie wenigstens noch nie jemanden umgebracht haben?
     
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  3. razzar

    razzar

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    Und du fackelst ihn ab? Oder möchtest du dass dieser Rachemord jemand anderes für dich erledigt damit du nicht dein Leben lang damit leben musst dass du mit vollster Absicht ein Leben ausgelöscht hast? Bei allem Unverständnis einer solchen Tat, aber selber auch zu so jemanden werden kann nicht die Lösung sein. Es sei denn man hat so oder so so etwas in sich.
     
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  4. SHANGHAI

    SHANGHAI

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    Das Urteil ist akzeptabel und juristisch nachvollziehbar. Was mich stört, ist, dass so ein Monster noch eine Therapie bekommt, die nichts nützt und viel kostet. Für was denn eine Therapie, wenn er ohnehin nicht mehr ins freie Leben zurückkommt. Insofern wäre eine lebenslängliche Verwahrung besser gewesen, weil dies kostengünstiger ist und die 100 % Gewähr, dass er tatsächlich keine Chance mehr erhält weiter Opfer zu suchen. Wer weiss, ob dann in 20 Jahren dieser Täter doch noch herausgelassen wird. Die Verwahrungsinitiative wird offenbar eben nicht einwandfrei umgesetzt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. 03. 2018
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    SHANGHAI, 17. 03. 2018
    Last edited by SHANGHAI; at 17. 03. 2018
    #4
  5. razzar

    razzar

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    Und was wenn er nach diesen 20 Jahren erfolgreich therapiert ist, arbeiten geht und reumütig Widergutmachung in der Gesellschaft leistet anstelle weitere Kosten zu verursachen? Zählt das nichts? Vielleicht rettet er dann ja sogar jemandem das Leben? "Wer weiss" ist korrekt ausgesprochen. Therapieversuche sind richtig, denn alle möglich therapierbaren müssen eine zweite Chance erhalten. Denn sonst müssten wir jeden der nur schon rassistische Ausdrücke macht oder jemanden übel beleidigt oder mit Gewalt droht gleich aufknüpfen. Denn das wären alle potentielle Gefahren. Es sei denn sie bereuen ihre Taten und lassen es in Zukunft sein, was die zweite Chance wäre.
     
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  6. SHANGHAI

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    Schon richtig, jedoch müssen wir eine Abwägung vornehmen. Ist das Wohl des Täters wichtiger als das Wohl der Allgemeinheit? Will man dieses Restrisiko eingehen? Das Risiko, dass er erfolgreich therapiert ist und dann trotzdem wieder rückfällig wird scheint einfach grösser zu sein. Aber wenn Therapeuten so sicher sind dass nichts mehr passiert, dann soll man sie auch in die Verantwortung ziehen können wenn es dann nicht so ist. Ich bin der Meinung die Sicht der Opfer muss mehr in den Mittelpunkt gerückt werden als die Sicht des Täters.
     
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  7. Nebelhorn

    Nebelhorn

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    Jenen, die hier einer sogenannten Kuscheljustiz mit kostspieligen, wahrscheinlich jahrzehntelangen sündhaft teuren "Therapien" für einen unfassbar brutalen Killer das Wort reden, sei folgendes entgegnet: Ein solcher Schwerstverbrecher, der vier unschuldige Menschen buchstäblich abgeschlachtet hat und noch weitere diese Tat begleitende massive Verbrechen auf dem Kerbholz hat, verliert jegliches Recht auf ein auch nur annähernd humanes Weiterleben. Ein solches Individuum ist wie Ungeziefer zu vernichten. Dabei spielt einerseits der endgültige Schutz der Gesellschaft, die Vermeidung von horrenden Kosten für den Steuerzahler und ein hoher Abschreckungseffekt eine entscheidende Rolle.
    Das Ende eines solchen Täters auf dem Scheiterhaufen unter den Augen der Oeffentlichkeit wäre einerseits eine mehr als angemessene Bestrafung seiner beispiellosen Brutalität und zum anderen ein anschauliches Beispiel, was mit jenen geschehen könnte, die ähnliches planen. Auge um Auge, Zahn um Zahn - das wurde bereits in der Bibel als die am ehesten adäquate Reaktion erkannt.
     
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    Nebelhorn, 17. 03. 2018
    Last edited by Nebelhorn; at 17. 03. 2018
    #7

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