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Das virtuelle Kafistübli

Dieses Thema im Forum "Dorfplatz" wurde erstellt von brille-mod, 23. 11. 2007.

Das virtuelle Kafistübli 5 5 4votes
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  1. brille-mod

    brille-mod Guest

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    Kaffee und Kuchen? Knatsch? Alltägliches? Oberflächliches?

    In diesem Thread hast Du die Möglichkeit alles andere als Politik zu schreiben. ;)
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23. 11. 2007
  2. dunkelziffer

    dunkelziffer

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    AW: Das virtuelle Kafistübli

    Gute Idee. Alltäglich, oberflächlich, Knatsch... Ich werde gleich ein paar SVP-Communiqués reinschreiben :D
     
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  3. brille

    brille

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    AW: Das virtuelle Kafistübli

    Ich warte... :D
     
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  4. Nordlicht

    Nordlicht Guest

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    AW: Das virtuelle Kafistübli

    Also, als kleine Einlage ein unterhaltender Gastbeitrag aus Debate Europe, dem Diskussionsforum im EU-Portal. "Euer armer Willi" hat so seine Mühe mit dem real existierenden vereinigten Europa, erst recht mit dem freien Warenverkehr. Sein Beitrag vom 15.11. ist mitten aus der Diskussion genommen und seit der "Wahrnehmung Europas in der Welt" ist er halt etwas off Topic geworden ;) :

    "Thema: RE: Die Wahrnehmung Europas, einen Scheiss nimmt sie wahr!

    Mahlzeit Endbirnen,

    zwei Gründe für den nächtlichen bzw. morgendlichen LKW-Stau am Grenzübergang Weil-am-Rhein/Basel:

    Deutsche LKW´s stehen dort nachts um 24Uhr zweispurig rechts auf der Autobahn geparkt, weil das Grossdeutsche Reisekostengesetz - nach dem ein deutscher LKW-Fahrer - seine "Spesenabrechnung" höchstrichterlich abrechnen muss/darf/soll/kann, für "Schlafen in Deutschland" 20,-€ vorsieht, während - hätte er um 24Uhr 10km weiter in Frankreich gestanden - er ein Recht auf 38,-€ hätte. (Also sagt Chef: Du bleibst in D!).
    Das ist unbedingt ein nationales "teutsches Problem", macht aber nichts, wirft dies doch ein umsoschlechteres Bild auf die deutschen EU-Politiker: Diese Brüsseler Sesselfurzer hätten zumindest mal recherchieren können, wie es andere handhaben.
    Woanders gilt: "Wenn Du von Zuhause/der Firma weg bist, sag mir ab wann und wann Du zurückwarst!" - und danach wird ein einheitlicher Spesenkostensatz (stundengenau) abgerechnet - auch wenn er im eigenen Land übernachtet hat."
    Im bescheuerten Deutschland sind hunderte von Tippsen mit der Postleitzahlen- und Ortsrecherche beschäftigt: (Liegt der Ort nun in F, B oder Luxembourg und von daher jeweils 2-4 € Übernachtungspauschalendifferenz).
    Und zig Arbeitsgerichte befassen sich mit der Problematik, ob nun Assago (Vorort von Mailand) zu Mailand oder zu Italien gehört (2€ mehr steuerfreie Spesen in Mailand!).
    Das die deutschen Richter sich mit so einem Scheissdreck beschäftigen, zeigt mir, dass sie das Rückgrat eines Freisslers haben. Ich würde mich weigern über so eine Vergeudung von Arbeitszeit, Gängelung von Mitarbeitern "Wo Du schläfst, bestimme ich!" und Ineffizienz zu Gericht zu sitzen.

    Der andere Grund: Das französiche/schweizerische gewachsene Zollgehampel erschwert es kleineren Zollagenten dort (St.Louis-Basel) eine Agentur zu eröffnen (hohe Zoll-Bürgschaften, etc).

    Im Übrigen: in ganz Deutschland gilt LKW-Maut während die französichen Parallelstrecke (Landau-Straßbourg-Mühlhausen-Basel, 200km!) vollkommen mautfrei ist!

    Wenn - Du Pappnase - mal morgens um 9:00Uhr die A5 richtung Weil am Rhein langkommst, gedenk der armen Schweine, denen der Chef sagen muss, wo sie schlafen dürfen!
    Dort im LKW-Stau stehen die Jumboliner, welche das rosa bedruckte Toilettenpapier nach Italien transportieren und von dort das Blaue mit zurück bringen - während gleichzeitig in Amsterdam gestartete Jumbos mit zigtausenden Rosen/Tulpen/etc schon längst in Mailand abgeladen sind!
    In Europa ist alles möglich, jedoch sicher nicht - per Gesetz - den Versand von blauer und rosa Farbe oder die Rosen-, Tulpenzucht (durch massive Subvention von schwerem Heizöl - Schwefelgehalt - ohne Ende) zu reglementieren.
    Wenn das die Art Freiheit ist, die Europa fordert und fördert - dann schaffen wir was!

    Ich kenne schreckliche Szenarien: Europa ist nichts mehr wie Afrika nur noch verlogener als das. Und jeden Tag wird es sich ein wenig gleicher und es kommt der Tag, dann hat es auch - für Jedermann sichtbar - mehr Kamele.

    Und Nächstemal reden wir über Notare in Italien und deren Rolle im dortigen Gebrauchtwagenhandel. (Kannst ja mal rumgoorgeln, ob Dir das internet da weiterhilft. Ich geh mal davon aus, dass Google ansatzweise ein bischen besser informiert ist als unsere bekackten EU-Politiker (oder auch nur der o.g. EU-Vertreter, CDU und Notar, na also!?)

    Gruß
    Euer armer Willi"

    Den ganzen Meinungsaustausch erfährt man (evtl. Sprache D anwählen) auf:
    http://ec.europa.eu/comm/coreservic...ope&fuseaction=contribution.home&Debate_ID=72
     
  5. dunkelziffer

    dunkelziffer

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    AW: Das virtuelle Kafistübli

    Hier ein besonders unterhaltsames, einen wichtigen Punkt ansprechendes SVP-Communiqué:

    90 Jahre Bierhübelirede

    Heute hat die SVP mit Reden von Parteipräsident Ueli Maurer und den Bundesräten Christoph Blocher und Samuel Schmid den 90. Jahrestag von Rudolf Mingers Bierhübelirede begangen. Damit gab der legendäre Bauernpolitiker und spätere Bundesrat den Startschuss zur Gründung einer Bauernpartei, aus welcher später die SVP hervorgegangen ist. Die neue Partei war nicht als politisierende Berufsorganisation aktiv, sondern seit Anbeginn als Volkspartei zur Verteidigung von Unabhängigkeit und Demokratie. Die dunkle Zeit der 30er- und 40er-Jahre hätte die Schweiz wohl kaum in Frieden und Freiheit überstehen können, wenn Minger und seine Partei nicht mit einer entschlossenen Wehrpolitik unsere Armee rechtzeitig vorbereitet hätten. :p

    Auch für die heutige Zeit halten die Krisenjahre 1917/18 historische Lehren bereit. Dass Minger mit seiner Rede auf so gewaltige Resonanz stiess, zeigt die Schwäche der damaligen liberalen Machtpartei. Nach Jahrzehnten an der Regierung hatte sie sich vom Volk entfernt und war marode und morsch geworden.
    (Häh, ich hör' wohl nicht recht...)

    Daraus sind für Politik und Partei die Lehren zu ziehen. Die SVP will eine Volksbewegung bleiben und darf kein Vehikel zur Kostenbeschaffung werden. Deshalb lautet unser Credo: Programm vor Posten, Prestige und Privilegien. Wer dieses Prinzip aufgibt, verrät seine Wählerinnen und Wähler.
    (Liebe SVP-Wähler, eure eigene Partei gibt zu, euch verraten zu haben)

    Auf diese Gewissheit stützen wir unsere Strategie für die Bundesratswahlen. Ein Sitz im Bundesrat hat keinen Wert an sich; er ist eine Möglichkeit, unsere Politik besser umzubringen. Das aber ist nur mit den richtigen Personen möglich. Und genau diese richtigen Personen haben wir nominiert. Wird unseren Kandidaten die Wahl in die Landesregierung verweigert, geht die SVP in die Opposition.
    ( :eek: , ich bin geschüttelt, nicht gerührt!)

    Bern, 24. November 2007
     
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  6. dunkelziffer

    dunkelziffer

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    AW: Das virtuelle Kafistübli

    Hier noch einige witzige Auszüge aus anderen Communiqués:

    So verbietet das Militärgesetz ausdrücklich die Teilnahme an Operationen zur Friedenserzwingung und anderen Kampfhandlungen.

    Das Fiasko in Afghanistan zeigt einmal mehr, wo die aussenpolitischen Stärken der Schweiz liegen: In ihrer bewaffneten, integralen Neutralität, in einer konsequenten Nicht-Teilnahme an bewaffneten Konflikten jeglicher Art und ihrem umfassenden Angebot Guter Dienste.
    (Wieviele Male widerspricht der Text sich selbst? Rate...)

    Beim vom Ständerat beschlossenen Finanzierungsmodell zur Deckung der IV-Schulden handelt es sich um eine Scheinlösung, welche die AHV kanibalisiert.
    (Autsch, Tippfehler in einem öffentlichen Communiqué!)

    Nach dem Rücktritt von Amtsinhaberin Annemarie Huber-Hotz erhebt die SVP als wählerstärkste Partei Anspruch auf das Amt des Bundeskanzlers. Dieser Anspruch ist durch die Wählerstärke der SVP mehr als gerechtfertigt.
    (Der Anspruch der Birne, ein Apfel zu sein, ist durch ihre Birnenform gerechtfertigt)
     
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  7. ehm

    ehm Keine_Parteiangabe

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    AW: Das virtuelle Kafistübli

    Da sieht man wieder wie unüberlegt manche Zeitgenossen Birnen für Äpfel nehmen und darum eben nichts lernen.

    Da begegnen sich zwei Schulkameraden nach etwa 40 Jahren wieder. Der Klassenprimus Fritz mit dem Ultimo Sepp. Fritz in etwas verkommenen Kleidern, arbeistlos, geschieden und mit ungepflegten Vollbart. Sepp fein gebüchst, Naphtalyschale (wer kennt den noch?) Lackschuhe, Silberkrawatte und zufriedenem Lächeln.

    Ja sali Fritz, du bisch doch immer de Bescht vo der Klass gsii, wie gesehscht dänn au us? Gahts der dänn e so verschisse??

    Ja weischt. ich trägs mit fassig - ja, und dänn du, du bischt doch der allerdümmscht gsii und wie gsehescht dänn du us? Dier gahts meini überus guet?

    Ja weisch, ich bi halt en Spatzünder gsii - jaa jaa, jetz gahts mer glänzend.

    Ja wie häsch dänn das gschafft?

    Jääääh, weischt mit Öpfelchärne. Ich verchaufe scho lang numme no Öpfelchärne.

    Jaa, für was sind die dänn guet?

    Für d'Intälligänz - gsehsch doch a mier, wie sie d'Intälligänz a mier gförderet händ.

    Und wie verchaufsch die dänn?

    Drüü Stuck en Stutz.

    Das gaht ja no - - gisch mer auf drüü, da häsch de Stutz.

    Sie unterhalten sich weiter über ihre Erlebnisse. Nach einer Weile tippt sich Fritz an die Stirne und sagt:

    Ich bi doch en Trottel, da staht chum 10 Meter vo eus en Öpfelbaum mit schöne riifen Öpfel und viele Chärne und ich Trottel gib dier für drüü so alte grusigi Chärne en ganze Stutz.

    Jääää da gseehsch numme, wie nur die drüü Öpflchären bi dier scho gwürkt händ.
     
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