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Buurä-Risiko

Dieses Thema im Forum "Regional- und Landwirtschaftspolitik" wurde erstellt von John Locke, 4. 02. 2006.

Buurä-Risiko 4.6 5 5votes
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  1. John Locke

    John Locke fdp

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    Ein polemischer Beitrag mit ernsthaften Fakten:

    - Verursacher von 37% des Feinstaubes
    - Jedes Kuh produziert täglich unmengen von klimagefährlichen Methangas
    - Verbrauch von Pestiziden, Insektiziden ect. Hektoliterweise
    - Phosphor aus Gülle belastet unsere Seen und Flüsse
    - Tausende Hektoliter Wasser zur Felderbewässerung im Sommer
    - Importzölle verhindern die Einfuhr von billigen Produkten aus Entwicklungsländern (neben Rohstoffverkauf deren einzige Verdienstmöglichkeit!)
    - Bauern verhindern Abkommen mit der WTO oder Freihandelsabkommen mit den USA welche mehr Wohlstand für alle bringen würden
    - Traktoren behindern in der Erntezeit den Verkehr
    - Schafhalter/Hirten ver/behindern wiederansiedelung von Luchst, Wolf, Bär ect.
    ect. ect.

    Und dafür bezahlt der Steuerzahler noch 4 Mrd. jährlich an zusätzlichen Steuern an die Landwirtschaft?
     
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  2. emil

    emil fdp

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    AW: Buurä-Risiko

    Ist dir eigentlich bewusst, dass auch du täglich ziemlich viel Methan produzierst mit deinen Fürzen?
     
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  3. John Locke

    John Locke fdp

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    AW: Buurä-Risiko

    Hab nie gegenteiliges behauptet. Doch entsteht Methan v.a. durch den Gärprozess im Pansen - ich hab nur einen normalen Magen und kann grad auch nicht sagen, dass ich zuviel Grünzeug esse. :)
     
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  4. Robert Keller

    Robert Keller

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    AW: Buurä-Risiko

    Im Januar und Februar stehen die Traktoren bekanntlich still. Wer deshalb behauptet die Bauern seien für die derzeitigen den Feinstaubübertretungen schuld lügt eindeutig. Feinstaub misst man ja als Dichte pro Volumen... John Locke, ein bisschen Vernunft hätte ich Ihnen zugetraut!
     
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  5. Robert Keller

    Robert Keller

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    AW: Buurä-Risiko

    Ich finde Sie dürfen gegen Subventionen wettern, aber alle Bauern auf diese Weise in den Dreck zu ziehen ist nicht gerade korrekt. Dabei werden die höheren Energie-Preise die Transporte allgemein verteurern, deshalb wird auch die lokale Produktion von Lebensmitteln wieder attraktiver. Ausserdem; wer Grundbedürfnisse zu weit outsourced wird verletzlich und sehr abhängig. Bei den heutigen weltpolitischen Unsicherheiten macht das wenig Sinn.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. 02. 2006
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  6. ScrollLock

    ScrollLock

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    AW: Buurä-Risiko

    Die Bauern sind momentan sicher nicht schuld, von wegen 37%. Das ist über das Jahr gerechnet und in diesem Zusammenhang völliger Käse. Der Boden ist steinhart gefroren und die Vegetation in Winterruhe. Die Landwirtschaft kann folglich für die aktuelle Situation nicht verantwortlich gemacht werden. Übrigens sind die Zahlen aus dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) ein wenig anders als in dieser ""Studie"".

    Zudem sei noch erwähnt, dass im gesamtschweizerische Verbrauch von Diesel, die Landwirtschaft gerade mal 8,5% ausmacht.

    Noch ein Letztes: mehr Wohlstand durch die WTO? Der Preis dafür: die Güter werden noch grössere Strecken zurücklegen bis sie bei uns auf dem Teller landen. Das heisst, noch mehr Umweltbelastung, noch mehr Feinstaub usw.
     
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  7. leon Mod

    leon Mod Guest

    Neuer Benutzer
    AW: Buurä-Risiko

    Quod erat demonstrandum! :) :) :)

    Ach ja - - du hast das CO2 noch vergessen... :p
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 5. 02. 2006

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