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Atomkraftwerke abschalten schützt besser als Jodtabletten verteilen!

Dieses Thema im Forum "Atompolitik" wurde erstellt von admin, 30. 10. 2014.

Atomkraftwerke abschalten schützt besser als Jodtabletten verteilen! 4.7 5 3votes
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  1. admin

    admin Mitarbeiter Parteilos

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    Quelle: Medienmitteilung von Greenpeace


    Sind Sie, Ihre Familie und Ihre Freunde im Ernstfall ausreichend geschützt?

    Atomkraftwerke abschalten schützt besser als Jodtabletten verteilen.
    In diesen Tagen erhalten knapp 5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz Jodtabletten als Schutz vor den Folgen eines AKW-Unglücks. Nur: Diese Tabletten helfen ausschliesslich gegen Schilddrüsenkrebs, der durch radioaktives Jod verursacht wird.

    Bei einem Atomunfall werden aber zahlreiche weitere Stoffe freigesetzt, welche die Gesundheit gefährden. «Im Notfall gut geschützt», wie es in einem Informations-Schreiben des Bundes heisst, sieht ganz anders aus: Der einzige wirksame Schutz vor einem Atomunfall ist eine Abschaltung der fünf Schweizer AKW. Bis anhin haben es Bundesrat und Parlament aber verpasst, ein verbindliches Abschaltdatum festzulegen. Schlimmer noch: Unsere Reaktoren sollen noch für Jahrzehnte weiterlaufen, obwohl sie schon jetzt zu den ältesten Anlagen der Welt gehören.
     
    admin, 30. 10. 2014
    Last edited by admin; at 30. 10. 2014
    #1
    Rolf gefällt das.
  2. razzar

    razzar

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    Da Geld wichtiger ist als die Vorsorge und der Schutz der Bevölkerung, gibt es nur eine Lösung. Wenns soweit ist sind wir selber Flüchtlinge. Besser als gar keine Lösung. Nur gut dass es dann die Betreiber auch betrifft, denn ohne Einwohner können sie keine Energie verkaufen.
     
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  3. Rolf

    Rolf Guest

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    Ich teile deine Meinung.
     
  4. Commodore

    Commodore Keine_Parteiangabe

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    Alles gut und recht, wenn wir sodann keinen Atomstrom brauchen. Aber abschalten und dann den Atomstrom von Frankreich und Osteuropa beziehen ist eben keine Lösung. Im Gegenteil, es erhöht sogar das Risiko eines Unfalls.

    C.
     
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  5. Alexander

    Alexander Parteilos

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    Dass nur die sofortige Abschaltung das Risiko auf ein halbwegs tragbares Niveau senken kann, ist klar. Das wurde ja im umfangreichen "Teurer Atomstrom" Thread hier im Forum schon sehr ausführlich besprochen.

    Dass das Risiko in Frankreich oder Osteuropa noch höher ist als bei uns mag sein - aber deren Risiko würde uns wesentlich weniger betreffen als unser eigenes Risiko. Ausserdem können wir denen ihre AKW sowieso nicht verbieten. Unsere können wir hingegen problemlos abschalten.

    Bezogen auf unsere Sicherheit wäre die Abschaltung unserer AKWs also sicher kein Rückschritt sondern ein grosser Fortschritt.

    Ausserdem ist der relativ rasche Umstieg von Atomenergie auf andere Energiegewinnungsformen durchaus machbar - da haben wir ja u.a. das Beispiel von Deutschland (die exportieren jetzt sogar noch mehr Strom als vor der Abschaltung) oder von Japan, wo man alle AKWs von heute auf morgen runterfahren konnte, ohne dass das Netz zusammengebrochen ist. Natürlich können nicht alle Länder weltweit genau gleichzeitig aussteigen, aber das heisst noch lange nicht, dass deswegen keiner damit anfangen kann. Wenn gewisse andere zur Zeit offenbar nicht willig sind, sollten wir unsere Chance ergreifen.

    Nur versuchen unsere gemeingefährlichen AKW-Konzerne das natürlich mit allen Mitteln zu verhindern, denn sie verdienen sich mit dem de facto massiv subventionierten Atomstrom eine goldene Nase. Die alten AKWs sind ja (zumindest aus deren Sicht) längst amortisiert, weil sie nach ursprünglicher Planung schon längst hätten abgeschaltet werden müsen. Folglich sind sie mit der "Überlaufzeit" in der sie nun alle schon lange Stecken besondere Goldesel (aus Sicht der Konzerne). Nur halt dummerweise Goldesel, die im Katastrophenfall die Wohn- und Arbeitsgebiete von mehreren Millionen Schweizern auf einen Schlag dauerhaft unbewohnbar machen können. Ihr könnt euch ja mal so einen 40-km-Radius (Sperrzone um Fukushima) um unsere 4 AKWs ziehen...da werdet ihr feststellen, dass so gut wie alle bevölkerungsreichen deutschschweizer Regionen in einem (meist mehreren) dieser Radien liegen. Die Stadt Zürich wäre z.B. bei drei von vier AKWs in der langfristig unbewohnbaren Todeszone. Und kurzfristig wären wir natürlich sowieso alle am Sack.
     
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    Alexander, 30. 10. 2014
    Last edited by Alexander; at 30. 10. 2014
    #5
  6. razzar

    razzar

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    Die Betreiber haben sich bestimmt schon eine Bleibe in Sicherheit organisiert. Der Rest ist ja scheinbar egal.
     
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  7. PlainCitizen

    PlainCitizen Parteilos

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    Ich halte das Abschalten von AKW für völlig unnötig, und die Jodtabetten für Panikmache.
     
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