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Abstimmung 24. September 2017: Altersvorsorge 2020

Dieses Thema im Forum "Initiativen / Abstimmungen / Wahlen" wurde erstellt von monokel, 24. 07. 2017.

Abstimmung 24. September 2017: Altersvorsorge 2020 4 5 1votes
4/5, 1 Bewertung

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Altersvorsorge 2020

Diese Umfrage wurde geschlossen: 24. 09. 2017
  1. Bin dafür (Ja)

    3 Stimme(n)
    75,0%
  2. Bin dagegen (Nein)

    1 Stimme(n)
    25,0%
  1. monokel

    monokel

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    Frage / Anliegen:

    Leben die Rentner auf Kosten der jungen Generation?

    Seit die Gössi FDP Präsidentin ist, wird gegen die Rentner gewettert. Sie hat sich ja auch gleich selber eins Schienbein gehauen als die junge Dame gegen die Rentner in Thailand gewettert hat. Ihre Aussage spaltet der "Generationenvertrag AHV" zwischen Junioren und Senioren...
     
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  2. monokel

    monokel

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    Die -> Vorlage <- des Bundes als Information.

    Hier noch ein -> Artikel <- aus dem Beobachter Verlag.
     
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    monokel, 24. 07. 2017
    Last edited by monokel; at 24. 07. 2017
    #2
  3. abc def

    abc def

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    Zwischen den Zeilen gelesen zeigt der Artikel ziemlich anschaulich, wie dünn die Argumente zugunsten der Alten sind o_O
    Da wird doch allen Ernstes wieder mal das "Argument" angeführt, die Alten würden den Jungen einen riesigen Gefallen tun, indem sie sehr viel Geld für Konsum ausgeben (und damit die Wirtschaft am Laufen halten) :confused:
    Witz komm raus... Dass die Alten auf grossen Vermögen hocken, und trotzdem am liebsten noch höhere ungerechtfertigte Renten hätten, damit sie noch mehr Geld verjubeln können, dürfte unbestritten sein. Das kann aber nicht die Lösung des Problems sein - es ist das Problem. Dasselbe bei den Steuern. Klar zahlen die Alten viel Steuern - aber nur gerade deshalb, weil sie dank der Rentenabzockerei ja auch entsprechend hohe Einkommen und Vermögen haben.
    Dann erwähnt der Artikel auch noch die Erbschaften. Da wird es dann völlig abstrus. Die Alten zocken uns ab und schreien nach Rentenerhöhungen - dabei haben sie schon viel mehr Geld in der Tasche als sie zu Lebzeiten überhaupt ausgeben können. Und am Schluss sollen die Jungen dankbar dafür, wenn sie wenigstens nach dem Tod so freundlich sind und ihr abgezocktes Geld wieder hergeben. Echt jetzt? Mit ins Grab nehmen können sie es ja wohl nicht :rolleyes:
    Nicht zu vergessen: Die Lebenserwartung liegt heute bei ca. 83 Jahren. Die "jungen" Erben dieser Vermögen sind dann in der Regel auch bereits gegen die 60 Jahre alt, und gehören selbst zur Generation der demografischen Profiteure. Mit anderen Worten, das Geld das die Greise von den tatsächlich Jungen abzocken, landet schlussendlich nur bei den etwas jüngeren Alten.

    Der Artikel suggeriert also einerseits, die Alten täten der Gesellschaft einen Gefallen, indem sie viel Geld ausgeben - andererseits täten sie der Gesellschaft aber einen Gefallen, indem sie das Geld eben gerade nicht ausgeben, sondern bis zum Tod daraufhocken und es dann vererben. Ja was jetzt? :rolleyes:
    Dass es für die Jungen vielleicht am besten wäre, die Alten würden ihnen gar nicht so viel Geld aus der Tasche ziehen und so viel Geld anhäufen, darauf kommt der Artikel interessanterweise nicht...
     
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  4. monokel

    monokel

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  5. abc def

    abc def

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    Zumindest mit dem ersten Satz bin ich einverstanden:
    Der grösste Teil der Rentner in der Schweiz geniesst dank sozialpolitischer Errungenschaften eine hohe materielle Sicherheit.
    Nun ja, die "sozialpolitischen Errungenschaften" haben den späteren Generationen allerdings auch einen Riesenhaufen an versteckten Schulden (in Form von ungedeckten Rentenversprechen) aufgebürdet.
    Wieso wir jetzt trotzdem die (ohnehin ungerechtfertigt hohen) AHV-Renten für alle noch weiter erhöhen sollten, wo es doch eben dem grössten Teil (!) der Rentner finanziell gut bis sehr gut geht, leuchtet mir allerdings beim besten Willen nicht ein!
     
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  6. marc92

    marc92

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    Die Rentnerinnen und Rentner haben ja schlussendlich nicht mehr in der Tasche. Durch die Senkung des Umwandlungssatzes in der BVG erhalten sie dort weniger Rente. Diese Senkung ist jedoch unumgänglich, da die BVG ansonsten in Schieflage gerät, weil die Lebenserwartung kontinuierlich steigt.

    Meiner Meinung nach haben wir gar keine andere Wahl als diese Initiative anzunehmen. Das Loch in der AHV wird sonst immer grösser und die AHV ist nicht mehr zu retten. Klar die Initiative hat ihre Schwachpunkte, da bin ich derselben Meinung, es ist jedoch ein Schritt in die richtige Richtung. Nur darf danach nicht fertig sein und es muss weiter an einer langfristigen Lösung gearbeitet werden.
     
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  7. Beat

    Beat Parteilos

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    Ist ja auch weiter nicht verwunderlich.
    Bei der Reform gehts nämlich, wie marc92 richtig sagt, gar nicht um Rentenerhöhung, sondern um Rentenreduktion mit der Reduktion des UWS.
     
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